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Archives: April 2007

Apple, der Spielzeugfabrikant. Oder: Was ist eigentlich ein Geschäftskunde?

geschrieben von am 25. April 2007 um 14:56 geschrieben von am 25. April 2007 um 14:04

Das iphone ist nur SpielzeugFrüher war alles besser: Handys waren backsteindick, wogen in etwa genauso viel und waren da für: Geschäftskunden. Das war mit Computern nicht anders: PCs waren meist tischhoch (und fast leer), hässlich wie die Nacht, und für: Geschäftskunden. Apples Macintosh wurde beim Erscheinen entsprechend belacht: Niemand, der ernsthaft arbeiten wolle, benötige Grafik. Also bitte. Das wusste auch schon John C. Dvorak, der berühmte Wirtschaftsanalyst, als er sich 1984 die Maus anguckte: “Es gibt keinen Beleg, dass irgendjemand so etwas will.” Eben. Und deshalb sollten also nun auch alle Geschäftskunden die Finger vom iPhone lassen, wie inside-handy schreibt. Aber was machen eigentlich Geschäftskunden mit ihren Handys?

StealthSwitch: Vorsicht, der Chef kommt!

geschrieben von am 20. April 2007 um 15:56 geschrieben von am 20. April 2007 um 15:04

Der FußumschalterWer kennt das nicht: Da kontrolliert man gerade höchst wissenschaftlich die empörend hohe Quote an Bikini-Mädels im Internet, und plötzlich kommt der Chef rein und versteht alles falsch: “Mitkommen, mit Ihnen habe ich ein Hühnchen zu rupfen.” Bevor man nun stundenlang erklären muss, wozu dem Vorgesetzten schlicht die geistige Leistung fehlt, nutzt man doch besser den StealthSwitch: Der schaltet nämlich locker um auf einen langweiligen Excel-Schirm, gerade das, was man von einem langweiligen Angestellten erwartet. Prima Spielzeug, fragt sich nur, wann der Chef den komischen Kasten auf dem Fußboden bemerkt. Aber irgendwas ist ja immer.

Tausche schwarze Google-Seite gegen AKW Neckar-1

geschrieben von am 20. April 2007 um 15:34 geschrieben von am 20. April 2007 um 15:04

schwarze Google-SeiteDas Internet verbraucht Strom. Jede Menge davon, und zwar für Server, Netze, Switches und die ganzen kabellosen Sachen auch. Denkt man wenig drüber nach, aber wenn man es tut, erscheint das mehr als logisch. Doch es gibt tatsächlich Webseiten, die mehr Strom verbrauchen als andere Webseiten. Das liegt daran, dass die guten alten Röhrenmonitore bei bestimmten Farben schlicht mehr Energie verbrauchen als bei anderen. Und da “Weiß” ganz viel Energie verbraucht, hat man nunmal nachgerechnet, was Google weltweit an Energie sparen würde, wenn die Startseite schwarz wäre. Das Ergebnis ist erstaunlich: Ein ganzes AKW läuft nur für die schwarze Seite. Naja, fast zumindest.

FritzBox war gestern: D-Link schießt zurück

geschrieben von am 18. April 2007 um 17:32 geschrieben von am 18. April 2007 um 17:04

Die HorstboxMal ganz ehrlich, D-Link, wir können ja verstehen, dass Euch der Erfolg der FritzBox nervt. Würde uns ja nicht anders gehen, wenn der Mitbewerber es geschafft hätte, zum Inbegriff des einfachen Routers zu werden. Aber dann eine Kiste auf dem Markt zu haben, die HorstBox heißt, ist doch nur noch albern, oder?

Nokia, Kitkat und die Kunst der Wiederholung

geschrieben von am 18. April 2007 um 16:23 geschrieben von am 18. April 2007 um 16:04

Retro ist in – liest man zumindest. Seit der Mercedes wieder runde Scheinwerfer hatte (wann auch immer das war), darf man wieder ältere (gut) oder auf alt gemachte (auch okay) Sachen toll finden. Dazu gehören die bescheuerte Musik aus den 80ern (mitsamt der missratenen NDW), die Rückkehr des Braunen Bären (lecker, aber irgendwie kleiner als früher) und sonstiger Kitsch. Nun ist das jedoch auch zu denen vorgedrungen, die früher immer an vorderster Front für den neuesten Quatsch nutzbringende Innovationen gekämpft haben: Marketing-Typen. Das bedeutet für uns: Wir werden wieder mit jeder Menge altem Gedöns und alter Werbung überschwemmt, und Nokia recycelt sogar alte Produktnamen.

DSDS: Die Würde des Menschen ist unantastbar – auch gegen den eigenen Willen?

geschrieben von am 18. April 2007 um 11:11 geschrieben von am 18. April 2007 um 11:04

Am Wochenende war wieder mal DSDS-Zeit: Mehr oder weniger talentierte Jugendliche, die im Teenie-Wettstreit um die RTL-Krone buhlen. Bitte, wer es mag… Ein krakelender Dieddää, der zum großen Rundumschlag gegen die Protagonisten und Jury-Kollegen ausholte, also eigentlich alles wie immer. Manch einer möchte sagen: So sind wir es vom Teenie-Sender RTL ja gewohnt. Doch dann das:

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…und meine Fußnägel begannen sich aufzudrehen.

Nokia vs. Qualcomm: Willkommen im Zickenkrieg

geschrieben von am 13. April 2007 um 12:13 geschrieben von am 13. April 2007 um 12:04

Große Unternehmen machen keine großen Fehler. (Okay, die Sache mit Daimler-Chrysler lassen wir jetzt mal außer Acht.) Und wenn Sie doch mal einen großen Fehler machen, dann haben sie zum Glück eine PR-Abteilung, die den Journalisten erklären kann, dass man die Ausflüge ins Freudenhaus mit der Firmenkreditkarte schon immer so gehandhabt habe, das gehöre zu den Weihnachtsgratifikationen. Profis eben, die biegen das schon wieder hin. Möchte man meinen. Doch was sich Nokia und Qualcomm da gerade liefern, ist nur noch als alberne Zickerei einzuordnen.

Geheime Ecken der Welt, präsentiert von Google Earth

geschrieben von am 11. April 2007 um 16:46 geschrieben von am 11. April 2007 um 16:04

Es gibt Dinge auf der Erde, die man nur aus dem Weltall richtig sehen kann. Das wussten schon die Maja, die deshalb (und natürlich für den unvermeidlichen Herrn von Däniken) ihre Steine in die richtige, weil von oben sichtbare, Position rollten,um von den Außerirdischen gesehen zu werden. Dachten wir bislang, aber: Falsch gedacht! Das machen die alles für Google Earth!

(Wer auch immer den Firefuchs in das Kornfeld gelötet hat, Photoshop hätte es nicht besser machen können.)

YouTube Preview Image

Ach ja: Es ist vermutlich ein YouTube-Video, das schon der eine oder die andere bereits gesehen hat, der oder die sich nun empören möchte, wieso ich denn derart alten Kram hier einbette. Aber was ich nicht kenne, das kennt vielleicht auch sonst irgendwer nicht. Beschwert Euch doch woanders.

O2 DSL – Zweiter Akt

geschrieben von am 6. April 2007 um 13:07 geschrieben von am 6. April 2007 um 13:04

Zweiter Akt: Wie ich das Telefon zum funktionieren bekam – oder: Und wieder 48 Stunden

Nachdem nun also der Internetzugang nach etwa 4 Stunden des Wartens endlich funktionstüchtig war, das Telefon jedoch weiterhin hartnäckig schwieg, wollte ich mich ans surfen mit meiner neuen 16MBit Leitung machen. Aber vorher natürlich erstmal: Router konfigurieren!

W-LAN-Verschlüsselung anpassen, MAC-Filter anpassen und aktivieren, Port-Forwarding und Firewallregeln konfigurieren. Aber dazu im dritten Akti mehr.

Denn regelmäßig, alle 20-30 Minuten semmelt die kleine weiße Kiste ab. Also wieder Hotline anrufen. Immer Angst vor der großen Zahl, die mich schon in meinen Träumen zu verfolgen drohte. Die große 48. Nach drei weiteren Telefonaten mit der Hotline hatte die weder zum nicht funktionierenden Telefon noch zum dauerhaft resettenden Router etwas zu helfen. Immer nur freundliche Mitarbeiter, die mir sagten: “Da müssen sie zuerst 48 Stunden warten. Tut mir leid, aber da kann ich leider nichts machen.” Tolle Hilfe.

Tolle Erfindung: Kein Telefonmarketing mehr dank ACR

geschrieben von am 5. April 2007 um 17:02 geschrieben von am 5. April 2007 um 17:04

Heute Mittag klingelt mein Handy. Keine Nummer zu sehen, und trotzdem gehe ich dran. Es könnte sich ja um Frau M. handeln, die hat nämlich als einzige keine Nummer im Display. War es aber nicht. Es war eine Dame aus dem Outbound-Callcenter von Tele2. Na vielen Dank!

Leidgeprüft, wie ich bin, fange ich gleich mit dem Üblichen an: “Bevor Sie mir irgendwas verkaufen, sollten Sie folgendes wissen: Ich habe keinen Festnetzanschluss, und ich will auch keinen. Ich habe außerdem auch kein DSL, und das will ich auch nicht. Mit meinem Handy telefoniere ich auch zu den günstigsten Konditionen auf dem Markt. Was also wollen Sie?” Ich bitte einmal über die kommunikativen Missstände bei mir zuhause (im Büro habe ich natürlich Internet, und was für eins!) hinwegzusehen und auch Tele2 nicht zu sehr zu verteufeln.