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Archives: Oktober 2007

o2-Hotline: Bitte nicht anrufen!

geschrieben von Ernst Exklusiv am 31. Oktober 2007 um 09:18 geschrieben von Ernst Exklusiv am 31. Oktober 2007 um 09:10

Ja, nun hat es mich auch erwischt. Da liest man immer wieder davon, Hotlines würden dem Angerufenen am Telefon jedes Wort im Munde umdrehen, und nun das: Ich bin Opfer eines Callcenter-Agents geworden. Und zwar nicht bei der Süddeutschen Klassenlotterie (die entweder meinen Kontoauszug kennen oder aber meine Nummer immer wieder erwürfeln) oder von Tele2, die ja so ungefähr täglich eine Abmahnung dafür bekommen würden. Nein, es war o2 Germany. Und das schlimmste: Ich habe selbst angerufen. Dass aber o2 inzwischen ebenso verzweifelt ist, seine Kunden zu halten, wie “kleinere” Firmen, dürfte ein Zeichen dafür sein, dass es mit “can do” nicht mehr weit her ist, dafür aber nur noch der Shareholder-Value zählt.

Der letzte Schrei: Die iPhone-Verkleidung

geschrieben von Ernst Exklusiv am 30. Oktober 2007 um 10:45 geschrieben von Ernst Exklusiv am 30. Oktober 2007 um 10:10

Wer sich auch immer im kommenden Jahr nach Köln oder Mainz auf den Weg macht, um sich unter die Verrückten Verkleideten zu mischen, wird in punkto Coolness um eine Verkleidung nicht herumkommen: Das iPhone-Kostüm. Denn genau so, wie die Amerikaner ein halbes Jahr nach der Einführung nun ihr seltsames Helloween mit den ersten Kostümen versehen konnten, tun es dann vermutlich auch die Deutschen. Und wer weiß? Vielleicht gibt es ja ab Mitte November gebrauchte iPhone-Kostüme günstig über Ebay USA.

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Cut & Paste Berlin: Grafik-Battle auf hohem Niveau?

geschrieben von Ernst Exklusiv am 28. Oktober 2007 um 20:10 geschrieben von Ernst Exklusiv am 28. Oktober 2007 um 20:10

Cut&PasteEs gibt Veranstaltungen, deren Sinn man Otto Normalverbraucher erst so umständlich erklären muss, dass man es besser lässt. Dazu gehört unter anderem “Cut & Paste“, ein “Graphic Design Tournament”, wie die Aushänge vor der Tür verlauten ließen. Da man im inside-blog einem hoffentlich aufgeschlosseneren Publikum gegenüber sitzt, hier die Kurzerklärung: Gruppen zu jeweils vier jungen Menschen aus dem grafischen Gewerbe haben 15 Minuten Zeit, ein Schlagwort zu visualisieren. Der Prozess wird auf vier Beamern einem ebenfalls grafisch veranlagten Publikum unter Einspielung mehr oder weniger rhythmischer Klänge zur Schau gestellt, und nach 15 Minuten darf eine Jury den/die Sieger küren, der/die in die nächste Runde weiterkommen. Soweit das Konzept, das auch inhaltlich so umgesetzt wurde. Leider nicht ganz so stylisch wie erhofft.

England vs. Sweden: And the winner is…

geschrieben von Ernst Exklusiv am 23. Oktober 2007 um 14:29 geschrieben von Ernst Exklusiv am 23. Oktober 2007 um 14:10

…Sweden, of course. Und das belegt auch gleich das kommende Video, denn obwohl das Gras auf der anderen Seite immer deutlich grüner ist, fiel mir schon beim letzten London-Besuch auf, dass es die einzige Stadt ist, in der die Frauen nicht schöner sind als in der Heimatstadt. Okay, die Stadt hat auch was, das ist nicht zu leugnen, aber im Nachhinein weiß ich, warum ich mich für ein Studienjahr in Schweden, und nicht in Großbritannien entschieden habe:

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Photoshop CS3 für iPhone

geschrieben von Ernst Exklusiv am 22. Oktober 2007 um 13:31 geschrieben von Ernst Exklusiv am 22. Oktober 2007 um 13:10

Kaum kündigt Steven Jobs an, man werde das iPhone nun doch mit externen Applikationen füttern dürfen, meldet sich schon Adobe mit der mobilen Version von Photoshop. Warten wir mal, wann auch noch MS Office für das iPhone herauskommt. Alles geht nun mal doch nicht.

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Keine Sensation: BILD Dir Deinen Handytarif

geschrieben von Ernst Exklusiv am 15. Oktober 2007 um 12:23 geschrieben von Ernst Exklusiv am 15. Oktober 2007 um 12:10

Endlich, darauf hat die Welt gewartet, wie konnten wir nur so lange ohne auskommen? Ich weiß es nicht, aber nun kümmert sich die selbsternannte “Stimme der Hausbesitzer” (oder etwas ähnliches) endlich auch um die Handytelefonierer. inside-handy.de schreibt:

Ab dem 16. Oktober vertreibt das Blatt unter dem Label “Bildmobil” einen eigenen Prepaid-Tarif.

Gut, mögen jetzt einige Menschen sagen, das ist nicht wirklich früh. Es ist sogar schon merkelesk spät, denn sich hinsetzen und warten, bis alle fertig gebrüllt haben, um dann mit einer Antwort zu kommen, sehen wir ja schon seit zwei Jahren in Berlin. Ebenfalls eine Parallele: Hier gibt es wenig wirkliche Neuigkeiten, bezahlt man doch zehn Cent pro Minute, die SMS-Preise werden noch nicht genannt und dürften darüber liegen. Wo um alles in der Welt ist die Sensation?

Und doch wird es erfolgreich sein, und warum? Aus dem gleichen Grund, warum ALDI trotz recht hoher Preise erfolgreich ist. Und der heißt: “Vertriebsweg”. Denn im Gegensatz zu simyo und Co. macht es sich Deutschlands erfolgreichstes Blatt Papier deutlich einfacher, seine Kunden zu erreichen. Sie verkaufen es da, wo auch die nicht-abonnierbare Tagesdings (Nein, zeitung nenne ich das nicht) erscheint. Und das entspricht der Zielgruppe, die nebenbei dann auch mobil die aktuellen Schlagzeilen sehen kann, denn:

Das neu gestaltete mobile Internetportal “bild-mobile.de” soll den Kunden kostenfrei zur Verfügung stehen. Für die Nutzung des Portals berechnet das Unternehmen keine Verbindungsentgelte.

Immerhin passen die Überschriften gut auf eine mobile Webseite. Ist ja schon mal was.

Kerner vs. Eva Herman: Im Zweiten prangert man besser!

geschrieben von Dieter Dabei am 10. Oktober 2007 um 12:56 geschrieben von Dieter Dabei am 10. Oktober 2007 um 12:10

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Man kann ja über die Bücher und gewagten Thesen von Ex-Tagesschau-Sprecherin Eva Herman durchaus sehr geteilter Meinung sein. Doch was sich Kollege Kerner da in seiner Show erlaubt hat, ist nicht mehr grenzwertig sondern schlichtweg total daneben. Der ZDF-Leichtmatrose (im Stoiberschen Sinne), der noch selten durch kritische Journalie aufgefallen ist, hat die schöne Herman schön in die Falle gelockt, geradezu an den Pranger gestellt, in Einzelteile zerlegt und schließlich TV-mäßig hingerichtet. Das ist höchst unanständig, hat er doch vorher groß getönt, Eva Herman würde die Gelegenheit der Rehabilitation in seiner Sendung erhalten. In Wahrheit hatte sie keine Chance.

Der Computer als Sitzmöbel

geschrieben von Ernst Exklusiv am 9. Oktober 2007 um 20:56 geschrieben von Ernst Exklusiv am 9. Oktober 2007 um 20:10

Was man so alles mit einem Computer machen kann, ist schon erstaunlich: Schreiben, spielen, drucken, mit anderen Menschen kommunizieren, all das kann der lustige Kasten. Doch das ist nur ein Teil dessen, was er tut, denn selbst nach seinem Ableben muss noch nicht Schluss sein mit dem Nutzen des beigen Kastens: Er lässt sich spielend als Aquarium, Klopapierhalter oder auch als Katzenkörbchen nutzen. Neu ist, dass er auch als Sitzmöbel taugt, doch warum eigentlich nicht? Immerhin hat so ein guter alter Mac II im Jahr 1987 auch die guten 20-Zöller gehalten, da sollte selbst ein leicht übergewichtiger Nordamerikaner spielend drauf Platz finden.

Sofa aus Macs

Das hier abgebildete Sofa wurde übrigens aus 20 Mac II gebaut und steht im Mac Store in Maryland Heights, Missouri. Bedenkt man den Neupreis dieses Sofas, dann macht man es sich auf knapp 80.000 Euro bequem. Aber die Preise für Gebrauchtmöbel sind nunmal im freien Fall, da kann man sogar ein Sofa draus basteln.

Bildquelle: bradlands.com 

Computer Corner: Das bedeuten die ganzen Abkürzungen

geschrieben von Ernst Exklusiv am 5. Oktober 2007 um 10:04 geschrieben von Ernst Exklusiv am 5. Oktober 2007 um 10:10

Ach, das Internet ist so voll von komischen Dingen: Bilder, Videos, und natürlich, da sich die SMS-Kiddies ja überall herumtreiben: Abkürzungen! Ja, denn obwohl die Rechner spielend in der Lage wären, die Bibel in einem Chat unterzubringen, darf man auch hier keine Zeit verlieren, denn die Inhalte (ja, Content ist king!) wollen ja so schnell wie möglich rübergebracht werden. Gut, viele Menschen, die Abkürzungen so lieben, haben zwar eine Denkgeschwindigkeit von glazialen Dimensionen sind nicht so schnell beim Verstehen, aber das gehört nur am Rande hier her.

Seien wir doch froh, dass uns Computer Corner, das Seventies-Magazin, erklärt, was all das zu bedeuten hat:

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(Die anderen Folgen lohnen sich auch. Also: Hinein in Youtube, good bye eine Stunde Lebenszeit!)  

Erster Preis im schlecht Parken: Der Smart

geschrieben von Ernst Exklusiv am 3. Oktober 2007 um 14:40 geschrieben von Ernst Exklusiv am 3. Oktober 2007 um 14:10

Einer der Grundsätze des neoliberalen Kapitalismus lautet: Wenn man sich ein Ziel setzt, und es energisch verfolgt, dann kann man es auch erreichen, vorausgesetzt, es ist nicht total unrealistisch. Dabei sind gerade die hochgesteckten Ziele mit einem enormen Gefühl der Glückseeligkeit und Zufriedenheit verbunden, kurz: Je höher die Messlatte und je unrealistischer das Erreichen des Ziels, desto glücklicher. Das mit dem unten stehenden Bild verbundene Glück des Fahrers dürfte dementsprechend zu einer brutalen Endorphin-Ausschüttung geführt haben.

Smart schlecht geparkt