Netscape ist tot – übernommen bei der Übernahme
geschrieben von Ernst Exklusiv am 31. Dezember 2007 um 17:50 geschrieben von Ernst Exklusiv am 31. Dezember 2007 um 17:12Das hatte man sich bei AOL vermutlich ein wenig anders vorgestellt: Da kauft man erst für 4,2 Milliarden Dollar (damals noch fast so viel wie Euro) den Browser-Hersteller Netscape, und schon beginnt der Abstieg des Webseiten-Betrachters. Damals munkelte man noch, was für ein Megakonzern AOL Time Warner werden würde, und nun? Nix ist, AOL macht partout keinen Gewinn und reißt die Filmemacher in den Keller. und nun auch noch das Ende von Netscape, wie Golem schreibt:
Was einst der meist genutzt Web-Browser war, wurde zuletzt nur noch als Name für eine angepasste Firefox-Variante verwendet. Am 1. Februar 2008 ist auch damit Schluss, danach soll es keine Sicherheits-Updates für den Browser mehr geben.
Gut, mal im Ernst: Wer hat den zu guter letzt auch noch benutzt? Immerhin gewinnt Firefox ständig an Bedeutung, und das hat damit ja auch sein Gutes. Fragt sich nur, was das für die weiteren Milliarden-Übernahmen bedeutet, die seitdem stattgefunden haben: Google kaufte Youtube und wurde prompt verklagt, Ebay kauft Skype und Holzbrinck kauft StudiVz (Okay, waren nur Millionen, aber immerhin). Auffällig, dass der Ärger dieser Unternehmen irgendwie immer erst beginnt, nachdem man bezahlt hat. Hat das System? Bekommen die Kläger da was ab? Fragen über Fragen, und die Antwort, mein Kind, weiß nur der Wind.






