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Archives: Januar 2008

Alles ist wahr: Microsoft macht Produktdesign

geschrieben von am 31. Januar 2008 um 18:25 geschrieben von am 31. Januar 2008 um 18:01

Was haben wir damals gelächelt, als dieses Video auf den Markt kam, dass die Verpackungsrichtlinien von Microsoft auf die Schippe nahm:

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Und nun? nun ist alles wahr geworden, perfekt zu sehen an zwei identischen Produkten, einmal für die verspielte Business-Welt von Windows, und einmal puristisch für den Mac:

Microsoft Maus: Zweimal das gleiche

via valleywag 

Heimkino: Wenn, dann richtig

geschrieben von am 28. Januar 2008 um 12:29 geschrieben von am 28. Januar 2008 um 12:01

Gehen wir die Liste mal durch:

  • HDMI-DVD-Player: Check!
  • Flachbildfernseher: Check!
  • Dolby-Digital-Anlage: Check!
  • Passende Bestuhlung: Hä?
  • Passende Wandverkleidung: Wie jetzt?

Heimkino: Wenn, dann richtigGeht Ihnen das bei dieser Checkliste auch so? Ja, das ist verständlich! Immerhin dachte unsereins bislang, es reiche, das richtige technische Equipment in den Raum zu schieben, und dann sei alles gut. Pustekuchen, wie man bei deputy-dog erfährt: Wer Wert auf “Stil” legt, der wirft das Geld nicht nur für den größtmöglichen Bildschirm raus, sondern auch für die passende Bestuhlung. Und wer würde nicht gerne statt in den Keller auf die Brücke der Enterprise gehen? Eben.

Die HD-Gegenbewegung: Youtube-Brille

geschrieben von am 23. Januar 2008 um 11:38 geschrieben von am 23. Januar 2008 um 11:01

Youtube-BrilleSie haben einen neuen Fernseher? Mit HD, dem geeigneten Receiver und einem ganzen Batzen Blu-Ray-Disks? Und Sie sind unglücklich? Das könnte einen Grund haben, und der heißt: Youtube. Immerhin hat uns dieses videomediale Medium gezeigt, dass Auflösung und scharfe Bilder nicht alles sind und es auf Inhalte ankommt. Wer nun mit den hochauflösenden Medien nicht klar kommt, dem kann man abhelfen: Mit der Youtube-Brille. Die zaubert nämlich ruckzuck die gewohnte Youtube-Auflösung wieder in den Raum, und schon nimmt man die Realität wieder so wahr, wie man es gewohnt ist, wie das unten stehende Bild bestens verdeutlicht.

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via Pranks 

Fußball auf der nächsten Ebene: Vokuhilastyle

geschrieben von am 15. Januar 2008 um 15:14 geschrieben von am 15. Januar 2008 um 15:01

Es ist unglaublich, welche Perlen man neben den meisten Schweinevideos in Youtube findet. Ein ganz besonderes Fundstück in dieser Woche und die bestmögliche Einstimmung auf die kommende EM liefert das Video “Vokuhilastyle”, das von Braunschweiger Studenten schon vor einigen Jahren produziert wurde. Überzeugen Sie sich selbst, werter Leser, welche Kraft darin steckt. Ein Kandidat für den EM-Song? Warum nicht, besser als die Sportfreunde kann schließlich jeder:

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Lego Mindstorms für Aschenputtel

geschrieben von am 14. Januar 2008 um 17:52 geschrieben von am 14. Januar 2008 um 17:01

Technik, die begeistert, Teil 47: Hätte Aschenputtel schon so eine coole Erfindung wie den Lego Mindstorms Sortierer gehabt, dann hätte sie vermutlich keine Tauben zurate gezogen, als es hieß: Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen.

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Erstaunlich: Nokia gleichzeitig für Telefon-Freiheit und DRM

geschrieben von am 14. Januar 2008 um 10:22 geschrieben von am 14. Januar 2008 um 10:01

Schön, was die Mobilfunkindustrie so alles möglich macht: Musik auf dem Handy, mobiles Internet, die Liste ist lang, sehr lang. Haben wir alles schon gelesen, gerade als das iPhone auf den Markt kam, erklärten alle Handyproduzenten, das sei nichts Neues, immer schon dagewesen. Erstaunlicherweise können sie es nicht lassen, immer wieder kleine Seitenhiebe auf Apple zu verteilen, neuerdings auch Nokia. So machen die Finnen in einer neuen Kampagne klar, was sie von der nicht vorhandenen Möglichkeit halten, weitere Software aufs iPhone zu spielen: Nichts.

Open to anything

Das ist erstaunlich. Denn gerade Nokia hat sich noch vor wenigen Wochen gar nicht mit Ruhm bekleckert, als es um Videoformate ging. Da setzten sich die Finnen ganz klar für DRM auf den Telefonen ein, und erklärten den möglicherweise besten Standard Ogg-Vorbis für proprietär. Sicher, das ist schon richtig, wenn das eigene Telefon alles unterstützt, doch gleichzeitig sehr kurzsichtig: Durch DRM-Unterstützung macht man seine Inhalte zum Spielball der Industrie, von Offenheit kann keine Rede sein. Wie passt das zusammen? Vermutlich gar nicht. Aber in der Werbung und im Krieg sind wohl alle Mittel recht.

Hübsch übrigens, wie Neuerdings.com die Nokia-Position darstellt:

Fast vergessen ist dabei, daß Nokia ebenso schon Hypes kreierte, die im Gegensatz zum iPhone nur wenig erfolgreich waren, von WAP bis N-Gage. Andererseits hat sich bislang auch noch kein Hersteller bemüht, eine ernsthafte Alternative zu iPhone und iPod zu bieten und so mancher, wie Philips, resigniert aufgegeben.

Strom im Pool – ein Suchbild

geschrieben von am 11. Januar 2008 um 11:54 geschrieben von am 11. Januar 2008 um 11:01

Quizfrage: Was ist an diesem Bild bedenklich?
( ) Wasserbehälter nicht an Masse gelegt?

( ) Stecker entspricht nicht VDE Richtlinie?

( ) Die Wasserqualität entspricht nicht der Spec?

( ) Die Biersorte?

Pool

Danke, Thorsten!

BILD Dir Deine Lobbyarbeit! Heute: Koch und Schmidt

geschrieben von am 10. Januar 2008 um 10:32 geschrieben von am 10. Januar 2008 um 10:01

Hübsch, wirklich hübsch ist es derzeit, sich Deutschlands nach dem ADAC-Mitgliedermagazin auflagenstärkstes Druckerzeugnis anzuschauen. Nirgendwo sonst in diesem Land kann der aufgeweckte Journalistik-Student Medienmanipulation durch Lobbyarbeit so schön wiederfinden wie in der BILD. Nein, wir reden nicht von den Küblböck-Interviews zum Dschungelcamp, die RTLs Wiederauflage zumindest noch einstellige Quoten garantieren dürfte. Zwei andere hervorragende Beispiele sind viel deutlicher und so unverhohlen, dass jedem, der noch “Objektivität” von der BILD erwartet hätte, das Grauen in die Knochen fährt: Die Liebe zu Roland Koch und die Lobbyarbeit für die Arbeitgeber-PR-Agentur INSM.

Berlin: SPD will kostenlose Hotspots in der U-Bahn

geschrieben von am 8. Januar 2008 um 11:25 geschrieben von am 8. Januar 2008 um 11:01

Toll, was? Wie innovativ man wieder in unserem verarmten Landflucht-Ziel Nummer 1 für Hartz4-Empfänger unserer Hauptstadt ist: Die Berliner SPD hätte gerne ein kostenloses WLAN für alle Menschen in Berlin, wie der Spiegel berichtet:

Drahtloser Internetzugang soll Berlin für Touristen und Investoren attraktiver machen. Zumindest die SPD ist von dieser Idee ganz begeistert.

Kann man auch verstehen, doch meiner Ansicht nach geht das noch nicht weit genug. Denn hier ist ein Potential, das völlig brach liegt und doch drei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann. Warum macht man das nicht von Staatsseite aus und gleich bundesweit? Die Vorteile liegen auf der Hand:

  1. Frau Merkel erzählt der ganzen Welt was vom Innovationsstandort Deutschland (nachdem man ihr erklärt hat, was WLAN ist), schließlich ist sie ja auch lieber im Ausland als hier
  2. Den Auftrag erhält der Staatsbetrieb Telekom, der sich damit automatisch aller Mitbewerber entledigt und Marktführer bleibt
  3. Im Hintergrund haben nun die Schäuble-Truppen einen viel einfacheren Zugriff auf die Emails, da sie nicht mehr bei hunderten Providern anfragen müssen, sondern den kompletten Traffic belauschen können.

Immerhin kommt der Initiator dann doch noch zu Einsicht:

“Wir geben erst mal die Idee vor”, sagt der SPD-Mann. “Schließlich sind wir eine Partei und keine Internetfirma.” 

Alexander Marcus: Volksmusik meets Elektro

geschrieben von am 6. Januar 2008 um 19:41 geschrieben von am 6. Januar 2008 um 19:01

Alles war schon einmal da, zumindest ab diesem Jahr: Wenn ich mich recht erinnere, gab es mal im Jahr 2000 einen Forscher, der errechnet haben wollte, das 2008 (oder so, das merkt man sich ja nicht so genau. Leider) alle möglichen mathematisch errechenbaren Melodien gespielt sein werden. Ergo kann es dann nichts Neues mehr kommen, ab sofort wird recycelt und gegen Copyrights verstoßen. Dazu passt dann auch vortrefflich Alexander Marcus, der Volksmusik mit dem Synthesizer so anmutig paart, dass einem ganz anders werden kann. Sehen Sie selbst, werter Leser:

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