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Archives: Juli 2008

Der iSarg

geschrieben von Gerd Glosse am 25. Juli 2008 um 11:17 geschrieben von Gerd Glosse am 25. Juli 2008 um 11:07

Es ist immer wieder eine Wonne, wenn Steve Jobs über das iPhone spricht. Telefon, mobiles Internet und iPod in einem Gerät vereinigt: Für Jobs ist das Grund genug, um seine Apple-Jünger mit einer seiner berühmt-berüchtigten Keynotes in Trance zu versetzen. Das neuste Produkt, das ein amerikanischer Bestatter im Angebot hat, dürfte aber selbst Meister Steve überraschen. “Creative Coffins” präsentiert den iSarg. Für Apple-Fans, die sich auch in der nächsten Welt nicht von ihrem Lieblings-Gadget trennen können:

Hello again, Moto

geschrieben von Ernst Exklusiv am 21. Juli 2008 um 09:52 geschrieben von Ernst Exklusiv am 21. Juli 2008 um 09:07

Wenn man in diesen Tagen auf den Chefsessel eines bedeutenden Handyherstellers wechseln müsste, würde man sich wohl kaum den Posten des Motorola-Chefs aussuchen. Vielleicht würde man in die luxuriöse Chefetage bei Nokia einziehen wollen oder die technischen Finessen des Samsung-Chefsessels erkunden. Man könnte sich auch im Erfolg des Aufsteigers bei LG sonnen oder als Apple-Chef sich überall auf die Schulter klopfen lassen. Einen leitenden Posten bei Motorola würde wohl kaum jemand nach ganz oben auf seiner “Was-ich-mal-werden”-Liste schreiben. Denn kein anderer Handy-Hersteller ist jemals so tief gefallen, wie die Amerikaner.

Nach der unglaublichen Erfolgsgeschichte des Razr V3 schien man die Gesetze des Marktes außer Kraft gesetzt zu haben, schienen alle Tore des Erfolgs weit offen zu stehen – legendär der angekündigte Sturm auf den Marktführer Nokia, der als ein laues Lüftchen verpuffte. Marktanteile, Verkaufszahlen, Image schmierten ab ins Bodenlose. Der Aufschlag war hart und schüttelte die Motorola-Führung kräftig durcheinander. “Sanieren, kooperieren, schließen” hießen beim bereits vergangenen Konkurrenten Siemens die Optionen kurz vor der endgültigen Schließung der Werkstore. Kaum einer glaubte, dass es Motorola anders als den Münchenern ergehen würde, als die Abspaltung der Handysparte bekanntgegeben wurde.

Wer nicht hören will, wird reguliert

geschrieben von Gerd Glosse am 15. Juli 2008 um 15:41 geschrieben von Gerd Glosse am 15. Juli 2008 um 15:07

Die Europäische Union genießt in den Mitgliedsländer nicht immer den besten Ruf. Zu bürokratisch, zu groß, zu teuer lauten die Vorwürfe der Menschen auf dem europäischen Kontinent. Neben der berechtigten Kritik vergessen viele allerdings, dass die EU ihren Bürgern auch viele Vorteile verschafft hat, zu der einzelne Staaten nie in der Lage gewesen wären: Die Grenzen sind offen, in vielen Urlaubsländern zahlen wir mit einer einheitlichen Währung und auch das Telefonieren im Ausland kostet dank der EU zumindest nicht mehr so astronomisch viel wie noch vor Monaten.

Strand

Dass nun auch SMS aus dem Ausland durch eine EU-Verordnung deutlich billiger werden, haben sich die Telekommunikationsunternehmen selbst zuzuschreiben. Statt die Preise freiwillig auf ein realistisches und faires Niveau zu senken, müssen sie sich jetzt wieder mit einer Regulierung von Oben auseinandersetzen. Dass EU-Kommissarin Viviane Reding vor diesem Schritt nicht zurückscheuen würde, hat sie in den vergangenen Wochen mehr als deutlich gemacht. Die deutlichen Hinweise aus Brüssel zu ignorieren war schon bei den Telefongebühren keine gute Idee: Wer nicht hören will, wird reguliert.

Na endlich…

geschrieben von Gerd Glosse am 10. Juli 2008 um 16:31 geschrieben von Gerd Glosse am 10. Juli 2008 um 16:07

… kümmert sich mal jemand um die wirklich wichtigen Dinge auf dem Mobilfunkmarkt. Nach jahrelanger Forschungsarbeit, aufwendigen Feldversuchen und nie enden wollenden Optimierungsarbeiten präsentiert der Designer Mikhail Stawsky mit stolzgeschwellter Brust und einem kleinen Augenzwinkern den ersten Bluetooth-Regenschirm der Welt:

I’m calling in the rain!

Handys im Pixelwahn

geschrieben von Hans Wurst am 2. Juli 2008 um 15:34 geschrieben von Hans Wurst am 2. Juli 2008 um 15:07

Autofreaks wissen es schon längst: Hubraum ist nur durch mehr Hubraum zu ersetzen. So ähnlich denken wohl auch die Ingenieure der Handyhersteller und liefern sich ein stetig schnelleres Wettrennen um die Kameraauflösung. Waren Anfangs des Jahres noch 5 MP das Maß aller Dinge, so hat Sony Ericsson unlängst mit der Ankündigung des C905 eine neue Runde im “Pixelkrieg” eingeläutet.