Das iPhone ist toll. In echt.
Oh Gott, werden jetzt einige Menschen sagen, schon wieder ein iPhone-Artikel. Aber zum einen ist er kurz, zum anderen ist er am lebendigen Gerät durchgeführt worden. Das Fazit: Das Handy ist der Hammer, zumindest das, was ich davon in fünf Minuten sehen konnte. Denn es handelt sich dabei um die US-Version, und zwar eine, die noch nicht für andere SIM-Karten freigeschaltet wurde.
Zwei Dinge fielen mir schon beim in-die-Hand-Nehmen auf: Erstens ist es superleicht, zum anderen ist es ziemlich klein. Also nicht zu klein, wie man auf dem Bild schon erkennt, aber doch eine sehr gute Smartphone-Größe. Aber wen interessiert das schon, es geht doch hier um das “revolutionäre” Bedienkonzept.
Also, angeschaltet und ab dafür: Ja, es ist kinderleicht zu bedienen, die Buttons sind schon logisch gewählt, und die Ein-Finger-Bedienung geht kinderleicht von der Hand. Etwas irritierend ist die Tatsache, dass man, anders als am PC, nicht die Fenster oben rechts zumacht, sondern mit der dicken Taste in der Mitte.
Und jetzt kommt etwas, was mich persönlich am meisten beeindruckt hat: Die Finger hinterlassen keine Spuren. Gut, ich war nun auch nicht vorher im Nougat-Shop oder beim Fingerfood-Mann. Aber normalerweise hinterlassen Finger immer Abdrücke auf einem Touchscreen, und das taten sie hier nicht. Sehr beeindruckend.
Der Rest ist schnell erzählt: Alle Anwendungen gehen per einfachem Tastendruck auf, die kleine, dynamische Tastatur ist erstaunlich präzise, auch wenn sie bei den Anwendern immer wieder dafür kritisiert wurde, nicht so exakt zu sein. Also: Hier kann man schon mal eine längere Email verschicken, ohne dass es zu hakelig wird. Tja, und dann musste ich es auch schon wieder zurückgeben, bevor ich in die Tiefen vorstoßen konnte.
Kurzvorab-Fazit: Das Gerät sollte man erst einmal ausprobieren, bevor man es lobt oder kritisiert. Nicht mehr oder weniger kann man wohl verlangen. Schade, dass es bis zum offiziellen Test noch ein Weilchen dauern wird.
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September 12th, 2007 at 00:33
Also das revolutionäte Bedienkonzept hat in dieser Form auch das Prada und da hinterlassen die Finger auch keine Spuren auf der Oberfläche.
Das Iphone kam da für den deutschen Markt einfach zu spät.
September 14th, 2007 at 10:00
ach, hast du es schon ausprobiert? (Gähn)
September 14th, 2007 at 11:29
Ist es nicht ein wenig arm, jemanden seine Meinung abzuerkennen, nur weil es nicht probiert hat?
Ich hab noch nie auf eine eingeschaltete Herdplatte gefasst, weiß aber das sie heiß ist. Oder stimmt das jetzt nicht, nur weil ich es noch nicht gemacht habe?!
Auch Toleranz hat Grenzen! Und sie hört da auf, wo man(n) anfängt, stetig weiter einen “Kult” zu schüren, der schon längst keiner mehr ist und krampfhaft versucht wird, die “Unwissenden zu bekehren”.
(Gähn)
September 14th, 2007 at 12:44
Laut Wikipedia ist die Definition von Toleranz: Toleranz (auch: Duldsamkeit; Gegenteil: Intoleranz) kommt vom lateinischen Verb tolerare (von tolus „Last“), das „ertragen“, „durchstehen“, „aushalten“ oder „erdulden“, aber auch „zulassen“ bedeutet.
Toleranz heißt also, dass ich es “ertragen” kann, dass jemand anderes eine andere Meinung hat. Toleranz geht sogar soweit, dass ich es “aushalte”, wenn jemand seine Meinung schreibt, obwohl sie nicht meine eigene ist, ohne dass ich mich zu polemischen Äußerungen hinreissen lasse.
Das gilt in diesem Fall sowohl für iPhone-Fans wie Kritiker.
September 17th, 2007 at 16:29
Lustig. Ist genau wie die katholische Kirche, die Sex vor der Ehe schlimm findet, aber selbst keinen hat, Cartman?
Richtig. Das ist die Ebene, auf der wir kommunizieren.
Dezember 15th, 2007 at 12:42
also ich habe bis jetzt einen guten eindruck von dem iPhone und besorge mir zu weihnachten eins
http://www.t-mobile.de/iphone/showHandsets.do
denke ganz günstig!