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Der Wegwerf-Mythos


Der amerikanische Hersteller Hop-on hat ein Handy vorgestellt, das den Blick auf einen Kundenkreis lenkt, den die großen Mobilfunkkonzerne gerne links liegen lassen: Kunden, die Wert auf ein günstiges Handy legen, mit dem man einfach nur telefonieren kann. Keine SMS, kein mobiles Internet, keine Kamera, keine Musik: Einfach nur ein Telefon.

Für die Handyhersteller und Netzbetreiber sind diese Kunden ziemlich unattraktiv: Die Gewinnspannen für die Hersteller sind nicht besonders hoch und die Anbieter können keine profitablen SMS-Pakete geschweige denn Mehrwertdienste verkaufen. Kein Wunder also, dass Hop-on Probleme hat, das Handy in Europa auf den Markt zu bekommen.

Vielleicht haben die Unternehmen ja auch Angst vor dem negativen Image, das den Hop-on-Geräten anhaftet. Der Hersteller muss sich mit dem Vorwurf herumschlagen, dass er “Wegwerf-Handys” und “Einweg-Geräte” produziere. Dieser Wegwerf-Mythos ist falsch und ungerecht: Kombiniert mit einem günstigen Prepaid-Tarif sind die Geräte sicherlich länger beim nur telefonierenden Kunden als manches Multimedia-Handy der Spitzenklasse. Ein günstiges Nokia-Handy muss man ja auch nicht wegwerfen, wenn das Startguthaben abtelefoniert ist, oder?

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3 Kommentare zu “Der Wegwerf-Mythos”

  1. Nadine:

    Genau nach sowas suche ich, ich brauch keine kamera und die ganzen anderen zubehöre nur Tel. danke für den super Artikel.

    Nadine

  2. Pe.Su.Ki:

    Es würden bestimmt einige Leute so ein Handy haben wollen. Das sowenig an Technik darin steckt, wird viele sogar erfreuen. Ich selber kenne Personen, welche wirklich das Handy nur zum Telefonieren benutzen und für nix anderes.

  3. handy-alex27:

    Ist ja gut und recht, nur ein Display sollte es schon haben. Denn ich will sehen wer anruft, damit ich weiß ob ich ran gehen muss oder auch nicht. Stellt euch vor eure Ex Freundin ruft dauernd an. ;)

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