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Garnet OS: Palm verliert sein Gesicht


Ja, auch wenn alle Analysten das Gegenteil behaupten: Das ist eine weitere Treppenstufe auf dem Weg ab in den Keller für Palm. Nicht nur, dass der Hersteller sich in die Reihe der namenlosen Produzenten von Windows-Mobile-Rechnern einreiht, und damit zunehmend an Kontour verliert. Nun heißt auch noch das außer Haus gegebene Baby PalmOS anders: Der neue Besitzer, die japanische Firma Access, hat sein von geraumer Zeit adoptiertes Kind nun in Garnet OS umbenannt – ein denkbar blöder Name für ein Betriebssystem, und vor allem für die Marketingabteilung. Was denken die sich dabei?


Ein kurzer Blick ins Wörterbuch verrät: Ein Garnet ist ein Halbedelstein, in Deutschland auch als Granat bekannt. Halbedelstein. Als gäbe es nicht genügend richtige Edelsteine. Mich erinnerte das (aus welchen Gründen auch immer) an das Betriebssystem, das so gerne im Teleshop verkauft wird, das komische Ding mit dem Namen Zeta. Zurück zum Thema: Palm ist sein ehemaliges Kernstück los, und macht jetzt nur noch Hardware. Sicher: Die Hardware ist gut. Aber “gut” können viel andere auch. Etwas, womit sich die Jungs vom Wettbewerb absetzen, fehlt ab sofort.

Das Vertrauen in das Palm-eigene System sollten viele treue Kunden spätestens jetzt verloren haben, wenn sie nicht einmal mehr das hauseigene OS auf ihren Organizern und Smartphones finden, sondern nur noch ein “Access powered“-Gedöns mit dem Namen “Garnet“. Da ist der Griff zu Windows Mobile nur logisch, verständlich und zeugt von verlorenem Vertrauen. Schade. Wieder ein Hersteller weniger mit eigenem Gesicht.

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Ein Kommentar zu “Garnet OS: Palm verliert sein Gesicht”

  1. Adios Palm, war nett mit Dir! « inside-blog.de:

    [...] Da muss ich mal dagegen fragen: Womit denn? Die glorreichen Jahre von Palm sind vorbei. Erst verlässt das eigene Betriebssystem das die Firma, um komplett auf Windows umzuschwenken, dann hat man nie eine ordentliche Optik [...]

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