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Googles Attacke auf Twitter und Facebook


Es ist ein Angriff auf Twitter und Facebook. Schneller als erwartet hat Google seinen Twitter- und Facebook-Konkurrenten in Stellung gebracht, um seine Herrschaft im World Wide Web zu verteidigen. Unter dem Namen Google Buzz hat der Suchmaschinen-Riese gestern seine Eier legende Wollmilchsau für Googlemail vorgestellt. Googlemail soll mit Buzz zum sozialen Netzwerk werden. Wer dabei an Facebook denkt, liegt goldrichtig. Buzz ist eine relativ gute Kopie von Twitter mit einer kompletten Einbindung in andere Google-Services wie Picasa, Youtube, Google Earth und Maps.

Und wie immer macht man bei Google ordentlich Wind um sein neues Produkt. “Eine komplett neue Welt innerhalb von Google Mail”, versprach Produktmanager Todd Jackson bei der Vorstellung in Mountain View, Kalifornien. Bisher konnte Google jedoch mit neuen Diensten nicht wirklich punkten. Googles Freundes- und Geschäftsnetzwerk Orkut war ein Flop, ebenso der Microblogging-Dienst Jaiku. Auch der Echtzeit-Wiki-Kommunikator Google Wave konnte nach der ersten Euphorie nicht halten, was er versprach.

Dennoch machen Meldungen vom “Facebook-Killer” die Runde. So leicht wird es Google mit dem sozialen Netzwerk allerdings nicht haben. Buzz ist letztlich nur von allem ein bisschen. Ein bisschen Twitter, ein bisschen Facebook, aber keine wirkliche Neuentwicklung. Was fehlt ist ein Alleinstellungsmerkmal, um Buzz zur Killer-Applikation für Facebook zu machen. Hinzu kommt, dass Facebook derzeit an Anziehungskraft nicht zu überbieten ist. Die Online-Community ist mit 400 Millionen Nutzern nicht umsonst das derzeit am schnellsten wachsende und populärste soziale Netzwerk.

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Ein Kommentar zu “Googles Attacke auf Twitter und Facebook”

  1. Gustav Friedemann:

    Dieser ewiger Kampf zwischen Google und der Konkurenz. Muss schon sagen, Google hält sich ganz tapfer.

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