Handy aufladen: Es muss nicht immer 230 Volt sein
Eine emotionale Berg- und Talfahrt hätte ich heute erleben können, wäre ich tiefer in der Materie gewesen. Da berichte ich am frühen Morgen noch über Motorolas Handys, die man demnächst als Original oder auch Nachbau in China mit dem Drahtesel mit Strom versieht, und jetzt sehe ich, was es schon so alles am Markt gibt, denn den Kopf darüber zerbrochen, wie man ein Handy ohne Steckdose lädt, haben schon andere und das vor langer Zeit. Wir haben eine Übersicht über die verschiedenen Lösungen.
- Das Handkurbel-Ladegerät: Was ein echter Trecker ist, der hat auch kein Fahrrad und, zumindest in Deutschland, auch wenig Sonnenschein. Was also tun, wenn der Handyakku keinen Saft mehr hat? Ganz einfach, man erkurbelt ihn sich, wenn auch mit der Hand und mit einiger Geschwindigkeit, wie ein Besitzer bei Globetrotter zu berichten weiß:
Ich hab die Kurbel bisher erst einmal gebraucht aber die 5 Minuten haben sich gelohnt! Zum Kartenlesen hab ich mir den Gimick nicht gekauft und zum Komplettladen für Gespräche nach China brauch ich\’s auch nicht! Die 5 Eurochen haben sich für mich allemal gelohnt…
- Der Fahrrad-Dynamo: Klingt ziemlich nach der Lösung, die Motorola heute Morgen vorgestellt hat, ist aber schon deutlich älter: Bereits 2004 zeigten Schüler des Maristengymnasium Fürstenzell bei Passau ein Handyladegerät, das am Fahrrad angebracht wird. Ob Motorola nun das Patent gekauft hat oder einfach darauf losbaut, steht in den Sternen.
- Sonnenenergie: Wer selbst zu faul ist, und sich gerne die Sonne auf den Pelz brennen lässt, der kann selbige auch als Energiequelle verwenden. Immerhin können ganze Häuser mit Sonnenenergie versorgt werden, Autos fahren tausende Kilometer mit der Kraft des gelben Riesen. Entsprechende Ladegeräte gibt es meist im Versand.
- Batterien: Ja, auch das geht. Laden Sie ihren Akku mit einer Batterie auf. Vermutlich hat die Lösung einen riesigen Strom-Verschleiß an den Verbindungsteilen, aber was soll es. Ein paar Minuten können schließlich entscheidend sein, um Heiratsanträge oder Quizfragen zu beantworten. Allerdings muss man dann immer eine Batterie dabei haben.
Es gibt also jede Menge Alternativen, und zu teuer sind die auch nicht. Trotzdem empfiehlt es sich bei den meisten Handys, einfach mal irgendwo zu klopfen und ein Stündchen Strom zu zapfen. Das dürfte günstiger und schneller gehen als alle Alternativen. Ist aber unsportlich.
Bildquelle: Aboutpixel
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