Koma-Texten und andere SMS-Krankheiten
Wir haben es uns alle gedacht, jetzt ist es amtlich: zu viel SMSen macht krankt. Wer jetzt an arthritische Daumen denkt, liegt falsch. Eine australische Forscherin will herausgefunden haben, dass vor allem bei Teenagern das SMSen zu vielen Krankheiten führen kann.
Da gäbe es zum einen die „Textaphrenie“: der Glaube, das Telefon habe eine SMS angezeigt, obwohl in Wirklichkeit nichts angekommen ist. Wenn ich darüber nachdenke: Wie oft habe ich mich in der Fußgängerzone zum Gespött der Leute gemacht, weil ich mir die Handtasche ans Ohr gehalten habe. Dachte halt, mein Handy im Inneren hätte gepiepst. Bei „Tangst“-Gefühlen (aus Text und Angst) handele es sich um Selbstzweifel, wenn nach einer Weile keine neue SMS angekommen ist. Na und? Früher hat man eben das Telefon angestarrt…
Beim so genannten „Koma-Texten“ werden laut der der australischen Forscherin unzählige SMS verschickt, um das Selbstbewusstsein zu stärken. Ich stelle mir das lustig in Verbindung mit Koma-Saufen vor… Vielleicht sollten Handys künftig mit Warnhinweisen versehen werden: „Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie Ihren Mobilfunkanbieter oder Handy-Hersteller“. Ich muss jetzt auch mal Schluss machen: gucken, ob vielleicht ne SMS angekommen ist…
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