New York: Handy am Ohr bald auch bei Fußgängern verboten?
Ein Handy am Ohr ist eine Gefährdung für die Öffentlichkeit. Das kennen wir auch verschiedenen Ermahnungen und Polizeikontrollen. Insofern ist das keine echte Neuigkeit. Doch bislang galt das immer für Autofahrer, Radfahrer und vermutlich auch Motorradfahrer, wobei letztere nie so direkt erwähnt wurden. Doch wenn es nach dem Senator Carl Kruger von New York State geht, dann geht es nun nach einer Unfallserie von abgelenkten Passanten auch bald den Fußgängern mit Handy oder iPod an den Kragen, wie MacNews berichtet:
Wer so die Straße überquert, soll in Zukunft eine Strafe über 100 US-Dollar zahlen müssen. Offenbar möchte Kruger aber sogar solche Fußgänger einschließen, die gerade Musik hören oder telefonieren, in ihrem Sichtfeld also nicht beeinträchtigt sind.
Natürlich eine verständliche Idee, doch wenn schon, denn schon: Es reicht es nicht, hier aufzuhören. Ist man konsequent (und das erwarte ich von Gesetzgebern), dann müssen Auto-Stereoanlagen auch bei einer bestimmten Lautstärke abgeregelt werden. Fahrzeuge sollten sowieso eine bestimmte Innenlautstärke nicht überschreiten, man darf sich auch in Autos nicht mehr über kontroverse Themen unterhalten, da solche in einem Streit enden können, und der wird normalerweise laut. Es gibt einfach Konzepte, die nicht realisierbar sind. Mal wieder ein Grund, zufrieden in Europa zu wohnen. Denn Menschen wie Herr Kruger nehmen meinen Blog-Eintrag nachher noch als Gesetzesvorlage.
Bildquelle: Aboutpixel
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Februar 9th, 2007 at 11:39
Man wird ja Zeit
Essen und Trinken ist ja auch schon verboten? Oder noch nicht? Dann schnell nachholen. Dann müssen nur noch alle Schaufenster abgeklebt werden, sämtliche Werbung muss natürlich auch weg, man könnte ja beim Betrachten vom Weg abkommen und auf die Straße laufen und wird überrollt.
Am besten ist wahrscheinlich ein Verbot des Betretens aller Wege und Straßen für Fußgänger und sicherheitshalber wird auch allen Fahrzeugen die Benutzung der Straßen untersagt.
Schon dann auch noch die Umwelt.