Der Siegeszug der Smartphones ist unaufhaltsam — so wird es propagiert, prognostiziert und postuliert. Die kleinen Begleiter werden immer leistungsfähiger, andere Geräte dafür obsolet: Navi? Quatsch, ich nehm’ einfach Google Maps Navigation. MP3-Player? Nee, meine App ist mindestens genauso gut. Kamera? Autofokus, Blitzlicht und eine zweistellige Anzahl von Megapixeln hat doch auch mein Handy!
Sicher, der anspruchsvolle Nutzer greift nach wie vor zur dedizierten Lösung; für die schnelle Navigation zur unbekannten Kneipe, den kurzen Musikgenuss in der Bahn oder den spontanen Schnappschuss während der Party ist das Smartphone jedoch die Allzweckwaffe — immer zur Hand, stets einzatzbereit, leicht und handlich.
Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung war es nur eine Frage der Zeit, bis das erste betroffene Unternehmen zum medialen Gegenschlag ausholt – so geschehen in Australien. Hier hat der japanische Kamerahersteller Olympus unlängst eine Marketingkampagne gestartet, die seitdem für einiges Aufsehen sorgt. Und wen wundert’s, dürfte der Konzern mit seinem Vergleich doch viele arme Studenten vor den Kopf gestoßen haben. 