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Palm Treo 680: Willkommen im Gestern


Natürlich kann ein Unternehmen produzieren, was es will. Der Konsument kann auch kaufen, was er will. Dafür wurde ursprünglich die Marktwirtschaft erfunden, und das ist auch gut so. Und im Regelfall setzen sich die Entwickler auch (im Idealfall) mit dem Kunden oder (zumindest) mit ihrer Marktforschung an einen Tisch und entwickeln etwas, was dann auch jemand kauft. Soweit, so gut.It comes in Colors

Aber was hat denn Palm da gerade gemacht? Mit wem hat sich die Firma denn im Vorfeld unterhalten, als der Treo 680 entwickelt wurde? Mit Verlaub, aber eine VGA-Kamera lässt man doch lieber weg, als dass man sie noch in ein Handy einbaut! Und dann ein Smartphone ohne UMTS vorzustellen, ist geradezu eine Frechheit.

Ein paar Farben mehr auf die Außenschalen zu bringen, hat zwar schon ein anderer amerkanischer Hersteller ganz erfolgreich gemacht, aber das ist schon über ein Jahr her. Also, weniger Inhalt, weniger Leistung, aber wo ist denn dann das “Weniger” an Preis? Mit den Features dürfte die Maschine gerade mal bei 299 Euro liegen, und das ist weniger als realistisch. Schade, schade! Aber damit wird man nicht Marktführer.

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Ein Kommentar zu “Palm Treo 680: Willkommen im Gestern”

  1. inside-blog.de » Archive du blog » MEA CULPA, Palm! Mea maxima culpa!:

    [...] Da schreib ich doch erst gestern über Deinen neuen Treo 680, und verlachte ihn als Rückwärtsentwicklung. Es tut mir schrecklich leid, wertes amerikanisches Handheld-Mutterschiff. Denn da kannte ich den Preis noch nicht. So, und nun ist alles anders. Naja, also es ist natürlich immer noch kein 12-Megapixel-Kamerahandy, und UMTS ist immer noch nicht drin, aber bei 199 Dollar in den USA ohne Vertrag ist das wohl auch ziemlich wurscht, oder? Hey, zu dem Preis nehm ich den auch! Ganz im Ernst! Wow, ich ziehe den Hut! [...]

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