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Skype: Flunkern verboten


KishKishKommunikation ist nicht das, was man sagt, sondern immer das, was ankommt.” Dafür habe ich zwar gerade keinen Link parat, aber jeder Pädagoge schlägt die Hände über dem Kopf zusammen, wenn er diesen Satz präsentiert bekommt. Soweit, so gut. Doch was ankommt, kann nun auch noch viel vortrefflicher auseinander genommen werden als früher: Mit dem Skype-Lügendetektor. Das behauptet zumindest der Hersteller. Das Wundertool heißt KishKish, kommt aus Israel und damit vermutlich direkt vom Mossad, was ja schon ein Beleg für Funktion sein dürfte.

Das Prinzip ist recht einfach: Das Progrämmchen analysiert den jeweiligen Stressfaktor in der Stimme. Je höher der Stresslevel, desto wahrscheinlicher, dass der Gegenüber lügt. Nette Idee, aber nicht wirklich neu. Das gab es schon für Handys bei Jamba, und auch als Stand-Alone-Gerät.
Lustig übrigens, dass es sich um ein Programm handelt, dass anscheinend nichts kann. Der Spiegel schreibt dazu: “Selbst für Polizeibehörden, Banken und Versicherungen gedachte Profisysteme, die ursprünglich für viel Geld verkauft wurden, entzauberte etwa eine Studie der Interdisziplinären Forschungsgruppe Forensische Psychophysiologie an der Uni Mainz im Jahre 2002 als so ungenau, dass die erzielten Ergebnisse nur sehr knapp über denen lagen, die man durch das Werfen einer Münze erreichen würde.

Fazit: Braucht keiner, will keiner, tschüß!

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Bildquelle: KishKish

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