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Superretro: Greta, das Handy-Fax


Faxen im LKWDas deutsche Enthüllungsfernsehen hat ja in der Vergangenheit echte Highlights geliefert: Ob erschreckende Zustände in deutschen Bordellen, Koks auf dem Reichstagsklo oder aber der Beleg, dass Milli Vanilli gar nicht gesungen haben. Besonders nett für den Oberstudienrat Besserwisser von nebenan: Sendungen, die Autobahnpolizisten begleiten und Raser, Rechtsüberholer und fernsehende LKW-Fahrer abgreifen. Zumindest letztere haben ab sofort ein weiteres Betätigungsfeld: Sie können nun auch aus dem Cockpit faxen, scannen und drucken. Denn Greta ist jetzt da, die kleine und gleichzeitig ungeheuer praktische Mitfahrerin.


inside-handy schreibt:

Greta GSM beinhaltet, unschwer am Gehäuse zu erkennen, auch gleich ein ganzes Faxgerät, das im Thermoverfahren bis zu 50 DIN A4-Seiten ausgeben kann. Darüber hinaus soll Greta auch als Drucker oder Modem zum Einsatz kommen.

Toll, was? Nicht auszudenken, was geschehen würde, wenn die jetzt auch noch nebenbei Autofahren würden! Doch mal ganz ehrlich: Warum jetzt, und warum ein Fax? Klar ist ein Fax für viele Geschäftsleute immer noch ein realerer Gegenstand als eine Email, denn Papier kennen sie noch aus ihrer Ausbildung. Auch ist ein Fax meist größer beschrieben als ein Handydisplay, ergo dürfte es hinter dem Lenkrad eines 36-Tonners leichter zu lesen sein. Bei konstanten 90 km/h zumindest. Trotzdem: Mir persönlich ist ein Fax schlicht zu retro: Es ist schließlich ein Fax ein hässlich einseitiges Medium, dass Aufträge in den Raum rotzt. Jede andere Art der Kommunikation ist interaktiver. Außerdem kann ich selbst wählen, was ich drucken will. Bei Faxen weiß ich das erst nachher.

Trotzdem: Ich würde mich nicht wundern, wenn in meiner Aral um die Ecke bald auch Faxrollen stehen. Immerhin gibt es da auch Blumen und Schmuck als Reisebedarf.

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2 Kommentare zu “Superretro: Greta, das Handy-Fax”

  1. britney spears:

    Also ich finde das Gerät gar nicht so schlecht, denn ausgedruckte Dokumente sind immer besser lesbar als die kleinen Schriftgrößen auf dem Display. Wenn das nur 600 Euro kostet wird sich das für viele Business-User sicher rechnen …

  2. Carsten:

    Hier passiert auch nichts mehr :(

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