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Nokia: Technik, die unter die Haut geht

geschrieben von am 22. März 2012 um 16:34 geschrieben von am 22. März 2012 um 16:03

Die Smartphone Fan-Gemeinde wartet mit Spannung auf die nächsten Innovationssprünge der Branche. Bringt Samsung mit dem Galaxy S3 das erste biegsame Smartphone heraus? Wird das iPhone 5 fliegen können? Nokia hingegen schlägt einen anderen Weg ein: die Finnen finden Technik soll unter die Haut gehen und lassen sich den Vibrationsalarm via Tattoo patentieren.

App der Woche: “TopLeague mobile”

geschrieben von am 12. April 2010 um 12:31 geschrieben von am 12. April 2010 um 12:04

Der inside-Blog stellt wöchentlich unter der Rubrik “App der Woche” die witzigsten, unsinnigsten, hilfreichsten oder unverschämtesten Programme für Smartphones vor. In dieser Woche ist  “TopLeague mobile” der Favorit der Redaktion. Und das nicht ohne  Grund.

Denn in der Bundesliga wird langsam aber sicher die Finalrunde eingeläutet, die Fußball-WM steht vor der Tür und die Spannung hat nicht nur eingefleischte Fans gepackt. Mit der mobilen Version des Online-Fußballsimulators “TopLeague “ haben alle Freunde des runden Leders ab sofort die Möglichkeit, ihr digitales Team als Hobby-Trainer auch unterwegs auf dem Handy zu coachen. Die für Nokia-Touchscreen-Handys geeignete Games-Applikation bildet die direkte Schnittstelle zum Online-Fußballspiel und  steht im Ovi Store zum kostenlosen Download bereit.

Jetzt gibt es keinen Grund mehr, sich über einen verpassten Aufstellungstermin zu ärgern. Nutzer können jederzeit den Status ihrer virtuellen Erst- oder Zweitligamannschaft der Bundesliga überprüfen und Einstellungen vornehmen. Spieler auswechseln, andere Formation wählen, die Taktik anpassen oder Testspiele – das ist jetzt auch unterwegs möglich. 

Problemlösung nach Vodafone-Art

geschrieben von am 17. Februar 2010 um 18:22 geschrieben von am 17. Februar 2010 um 18:02

Neulich in der Warteschleife… Vodafone-Kundin Katrin Kiste gehört nicht gerade zur bevorzugten Zielgruppe der Mobilfunkbranche. Ihre Nokia-Handys sind abgelegte Modelle ihrer Tochter, ihr Vodafone-Vertrag ist minimal voluminiert und wird dennoch nie ausgereizt: Hier und da ein Telefonat, ein paar SMS im Monat, das war’s.

Umso überraschter war sie, als ihre Rechnung vom Oktober 2009 deutlich zu hoch ausfiel und behauptete, sie habe in 30 Tagen über 60 SMS versendet. Ein Anruf bei Vodafone brachte keine Klärung: Man könne sich das nicht erklären, erklärte Service-Mitarbeiter A, sie bekomme eine Gutschrift. Im November das gleiche Spiel. Service-Mitarbeiter B analysierte die Verbindungsliste und stellte fest, dass jeden Tag um 12 und um 24 Uhr eine SMS an immer die gleiche Nummer abging. Man könne sich das nicht erklären, sie bekomme eine Gutschrift.

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Telefon-Terror der Telekom-Typen

geschrieben von am 25. August 2009 um 16:55 geschrieben von am 25. August 2009 um 16:08

Neulich in der Warteschleife… Wehe dem, dessen Telefon-Anschluss eines Tages den Dienst verweigert. Dieser Artikel könnte auch unter dem Titel laufen: Wie es Kai Kiste in 14 Tagen mit der gesamten Telekommunikationsbranche aufgenommen hat und schließlich obsiegte…

Tag 1: Ab und zu muss man ja auch in Zeiten des Mobil-Zwangs mal über das Festnetz telefonieren. Doch was tun, wenn’s plötzlich nicht mehr geht? Kunde Kai Kiste hat eine Telefon- und Internet-Flatrate von Arcor, also flugs mal in Eschborn angerufen. Telefonnummer der Arcor-Kundenbetreuung steht ja in der Bedienungsanleitung der Arcor-Starterbox.

“Sie sprechen mit der Vodafone-Kundenbetreuung”, behauptet die nette Automatenstimme. Achja, Arcor heißt ja jetzt Vodafone. Hätte man wissen können. Der Automat belehrt, dass bei technischen Störungen nun doch eine andere Nummer gewählt werden muss. Also gut, wählen wir die Nummer der Vodafone-Störungsannahme. Ein weiterer Automat heißt uns herzlich willkommen und verlangt höflich die Eingabe der Kundennummer oder der Telefonnummer sowie des Geburtsdatums (Kommt jetzt etwa Schmuddelkram? Nein, doch nicht.)

Das Frollein vom Amt

Das Frollein vom Amt

Nokia holt die Hotline heim…

geschrieben von am 17. September 2008 um 17:35 geschrieben von am 17. September 2008 um 17:09

Jaja, auch so kann es in einer globalisierten Welt zugehen. Dabei hatte der Weltmarktführer Nokia doch gerade sein Herz für Südost-Europa entdeckt. Neue Märkte wollte man mit neuen Produkten und neuen Fabriken erobern. Im alten Europa mit seinen stagnierenden Mobilfunkmärkten, da, so wohl die einhellige finnische Meinung, braucht man sich nicht mehr als unbedingt nötig zu engagieren. Bei der Bochumer Werksschließung war man dann auch ob der heftigen Reaktion in Deutschland überrascht – obwohl die Solidarität des deutschen Verbrauchers beim eigenen Portemonaie aufzuhören scheint. Nokias Marktanteil schien unter den Vorkommnissen im Ruhrgebiet nicht zu leiden – man dachte schon, dass schlimmste sei überstanden. Falsch gedacht. Denn jetzt erkennt Nokia, das Kostenvorteile nicht alles sein können.

Hello again, Moto

geschrieben von am 21. Juli 2008 um 09:52 geschrieben von am 21. Juli 2008 um 09:07

Wenn man in diesen Tagen auf den Chefsessel eines bedeutenden Handyherstellers wechseln müsste, würde man sich wohl kaum den Posten des Motorola-Chefs aussuchen. Vielleicht würde man in die luxuriöse Chefetage bei Nokia einziehen wollen oder die technischen Finessen des Samsung-Chefsessels erkunden. Man könnte sich auch im Erfolg des Aufsteigers bei LG sonnen oder als Apple-Chef sich überall auf die Schulter klopfen lassen. Einen leitenden Posten bei Motorola würde wohl kaum jemand nach ganz oben auf seiner “Was-ich-mal-werden”-Liste schreiben. Denn kein anderer Handy-Hersteller ist jemals so tief gefallen, wie die Amerikaner.

Nach der unglaublichen Erfolgsgeschichte des Razr V3 schien man die Gesetze des Marktes außer Kraft gesetzt zu haben, schienen alle Tore des Erfolgs weit offen zu stehen – legendär der angekündigte Sturm auf den Marktführer Nokia, der als ein laues Lüftchen verpuffte. Marktanteile, Verkaufszahlen, Image schmierten ab ins Bodenlose. Der Aufschlag war hart und schüttelte die Motorola-Führung kräftig durcheinander. “Sanieren, kooperieren, schließen” hießen beim bereits vergangenen Konkurrenten Siemens die Optionen kurz vor der endgültigen Schließung der Werkstore. Kaum einer glaubte, dass es Motorola anders als den Münchenern ergehen würde, als die Abspaltung der Handysparte bekanntgegeben wurde.

Handys im Pixelwahn

geschrieben von am 2. Juli 2008 um 15:34 geschrieben von am 2. Juli 2008 um 15:07

Autofreaks wissen es schon längst: Hubraum ist nur durch mehr Hubraum zu ersetzen. So ähnlich denken wohl auch die Ingenieure der Handyhersteller und liefern sich ein stetig schnelleres Wettrennen um die Kameraauflösung. Waren Anfangs des Jahres noch 5 MP das Maß aller Dinge, so hat Sony Ericsson unlängst mit der Ankündigung des C905 eine neue Runde im “Pixelkrieg” eingeläutet.

Die Klon-Krieger

geschrieben von am 23. Mai 2008 um 13:58 geschrieben von am 23. Mai 2008 um 13:05

Die neuste Meldung über einen Nokia N96-Handyklon aus China macht deutlich, warum sich westliche Markenhersteller auf den irren Preiskampf mit Fernost gar nicht erst einlassen brauchen. Die Klon-Ware des Herstellers “Globwon” ist im Vergleich zum Original technisch minderwertiger Schrott, der kleine Preis von 249 Dollar kann nur zulasten der Qualität gehen.

Snake mal anders

geschrieben von am 2. Mai 2008 um 16:39 geschrieben von am 2. Mai 2008 um 16:05

Man nehme: Eine Videokamera, genügend Statisten und jede Menge Zeit. Heraus kommt Nokias Handygame-Klassiker Snake in einer etwas anderen Version. Film ab!
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Ein Kompromiss, der keiner ist

geschrieben von am 2. Mai 2008 um 14:29 geschrieben von am 2. Mai 2008 um 14:05

Mit der Ankündigung, alle Nokia-Geräte zu boykottieren, die den neuen Nokia-Online-Dienst “Ovi” unterstützen, hat Deutschlands Mobilfunkanbieter Nummer Eins, der rosa Riese T-Mobile, sich weit aus dem Fenster gelehnt und deutlich gemacht, dass man über den Ausflug Nokias in das Revier der Tarifanbieter extrem ungehalten nicht sehr erfreut war.

Wenn diesem heftigen Protest allerdings ein windelweicher Kompromiss folgt, kann man sich ein ganz gutes Bild von der (nur bedingt vorhandenen) Relevanz von T-Mobile für Nokia machen. Sobald der Blauwal Nokia auf der Suche nach neuen Geschäftsfeldern erst mal sein Maul geöffnet hat, stören die Bedenken anderer Ozeanbewohner den Branchenriesen nicht mehr.

Das Ende vom Lied: T-Mobile hat Ovi wie erwartet nicht verhindern können und muss sich jetzt mit der Konkurrenz arrangieren. Echtes, freies Web 2.0 für das Handy bietet allerdings keines der Portale. Man ist auf die Dienste beschränkt, die T-Mobile und Nokia einem vorgeben netterweise anbieten oder muss, wie public-beta.com es auf den Punkt bringt, warten bis Googles Android auf den Markt kommt.