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Vorsicht vor Viel-SMS-Schreibern

geschrieben von am 11. November 2010 um 19:06 geschrieben von am 11. November 2010 um 19:11

Zahlreiche Menschen schreiben lieber SMS, als den direkten Kontakt zu ihren Mitmenschen aufzunehmen. Wo genau der Vorteil dieser Kommunikationsform liegt, ist nicht ganz einleuchtend. Zum einen verschwendet der Viel-SMS-Schreiber jede Menge Zeit (unter Umständen auch Geld) indem er sich die Finger wund tippt für Konversationen, die mit einem Anruf wahrscheinlich weniger als eine Minute kosten. Zum anderen verprellt er die Freunde, die sich in seinem direkten Umfeld aufhalten, da sie die ständige Tipperei des Viel-SMS-Schreibers als überaus unhöflich empfinden.

Aus der offenkundigen Abneigung gegen persönliche Gespräche und der mangelnden Aufmerksamkeit gegenüber Mitmenschen ließe sich also schließen, dass Viel-SMS-Schreiber irgendwie sozial gestört sind. Ist nicht schön, aber noch kein Grund sich vor diesen Menschen zu fürchten. Bis jetzt.

Problemlösung nach Vodafone-Art

geschrieben von am 17. Februar 2010 um 18:22 geschrieben von am 17. Februar 2010 um 18:02

Neulich in der Warteschleife… Vodafone-Kundin Katrin Kiste gehört nicht gerade zur bevorzugten Zielgruppe der Mobilfunkbranche. Ihre Nokia-Handys sind abgelegte Modelle ihrer Tochter, ihr Vodafone-Vertrag ist minimal voluminiert und wird dennoch nie ausgereizt: Hier und da ein Telefonat, ein paar SMS im Monat, das war’s.

Umso überraschter war sie, als ihre Rechnung vom Oktober 2009 deutlich zu hoch ausfiel und behauptete, sie habe in 30 Tagen über 60 SMS versendet. Ein Anruf bei Vodafone brachte keine Klärung: Man könne sich das nicht erklären, erklärte Service-Mitarbeiter A, sie bekomme eine Gutschrift. Im November das gleiche Spiel. Service-Mitarbeiter B analysierte die Verbindungsliste und stellte fest, dass jeden Tag um 12 und um 24 Uhr eine SMS an immer die gleiche Nummer abging. Man könne sich das nicht erklären, sie bekomme eine Gutschrift.

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E-Plus im Jahr 3000

geschrieben von am 3. Februar 2010 um 17:57 geschrieben von am 3. Februar 2010 um 17:02

Neulich bei Aral… Kunde Kai Kiste kauft sich an der Tankstelle ein neues Prepaid-Guthaben von E-Plus für seinen Free&Easy-Tarif. Verwundert reibt er sich die Augen, als er den Beleg kontrolliert: Die 15 Euro muss er bis zum 01.01.3000 abtelefoniert haben, sonst verfällt das Guthaben!

Während er auf der Heimfahrt den Gedanken an eine Klage verwirft, überlegt sich Kai Kiste, was er wohl im Jahr 3000 für seine 15 Euro noch von E-Plus bekommt:

-1500 SMS in alle irdischen Netze (außer Nordkorea, Iran und Bayern)

- 150 MMS in alle irdischen Netze, in den erdnahen Raum und zum Mond

- 15 VMS (= 15 Minuten Videotelefonie) zu Freunden im gleichen Netz

- 1 HMS, wobei die Auflösung der Holo-Darstellung vom Smartphone abhängt

- 15 Minuten Cybersex mit einer holografischen Geisha

Das ist dem Kunden eindeutig zu wenig und er entschließt sich, die E-Plus “Einsation” zu buchen: Ein Jahr Flatrate zum Mars.

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Wer nicht hören will, wird reguliert

geschrieben von am 15. Juli 2008 um 15:41 geschrieben von am 15. Juli 2008 um 15:07

Die Europäische Union genießt in den Mitgliedsländer nicht immer den besten Ruf. Zu bürokratisch, zu groß, zu teuer lauten die Vorwürfe der Menschen auf dem europäischen Kontinent. Neben der berechtigten Kritik vergessen viele allerdings, dass die EU ihren Bürgern auch viele Vorteile verschafft hat, zu der einzelne Staaten nie in der Lage gewesen wären: Die Grenzen sind offen, in vielen Urlaubsländern zahlen wir mit einer einheitlichen Währung und auch das Telefonieren im Ausland kostet dank der EU zumindest nicht mehr so astronomisch viel wie noch vor Monaten.

Strand

Dass nun auch SMS aus dem Ausland durch eine EU-Verordnung deutlich billiger werden, haben sich die Telekommunikationsunternehmen selbst zuzuschreiben. Statt die Preise freiwillig auf ein realistisches und faires Niveau zu senken, müssen sie sich jetzt wieder mit einer Regulierung von Oben auseinandersetzen. Dass EU-Kommissarin Viviane Reding vor diesem Schritt nicht zurückscheuen würde, hat sie in den vergangenen Wochen mehr als deutlich gemacht. Die deutlichen Hinweise aus Brüssel zu ignorieren war schon bei den Telefongebühren keine gute Idee: Wer nicht hören will, wird reguliert.

Der Guru wird zur Klatschtante

geschrieben von am 9. Mai 2008 um 12:12 geschrieben von am 9. Mai 2008 um 12:05

Der beste Italiener der Stadt, das Freibad mit der größten Liegewiese oder das aktuelle Kinoprogramm: Im Alltag ergeben sich viele Fragen, die man sich entweder selbst oder für 1,99 Euro vom “SMS Guru” beantworten lassen kann. Ein “Wissensteam” soll einem lästige Recherchearbeiten abnehmen. Die Mitglieder des “Wissensteams” hinter diesem Service dürfte die Informationen zwar klassisch über Google statt Guru recherchieren, der Dienst mag aber in manchen Situationen durchaus nützlich sein.

Sterne in Hollywood