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T-Mobile mit “Riesensauerei” in Barcelona

geschrieben von am 9. Juni 2011 um 16:37 geschrieben von am 9. Juni 2011 um 16:06

Man nehme ein paar komische Vögel, eine Schleuder und ein Gerüst aus Holz, Stein und Glas, das mit Schweinen besetzt ist. Nun feuert man so lange Vögel ab, bis die Schweine erledigt sind. Angry Birds ist wohl eines der meistverkauften iPhone-Spiele aller Zeiten. Das Ziel der wütenden Vögel ist, Eier zurückzuholen, die von den Helm- und Schnurrbartschweinen gestohlen wurden.

Der Mobilfunkanbieter T-Mobile nutzt die Beliebtheit des süchtig machenden Spiels für sich und veranstaltete mitten in Barcelona eine Riesensauerei. Zuschauer durften das Spiel auf einem Smartphone spielen, dieses übertrug sich allerdings ins reale Leben. In einem überdimensionalen Bauwerk explodierten die grünen Schweine, während die Vögel wie im Spiel abgefeuert wurden. Begleitet wurde das Spektakel von einer Blaskapelle und den typischen Soundeffekten aus dem Spiel.

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The Royal Wedding à la T-Mobile

geschrieben von am 21. April 2011 um 12:21 geschrieben von am 21. April 2011 um 12:04

Am 29. April ist es endlich soweit. Um 11 Uhr wird Kate in einem Rolls Royce vor dem Londoner Westminster Abbey vorfahren um ihrem Prinzen das Ja-Wort zu geben. Weltweit werden sich die Blicke der Menschen auf das zukünftige Prinzenpaar richten – wie der Einzug in die Kirche vonstatten gehen könnte, zeigt ein Werbe-Clip von T-Mobile:

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Panta rhei beim rosa Riesen

geschrieben von am 26. Februar 2009 um 11:32 geschrieben von am 26. Februar 2009 um 11:02

Telekom LogosPanta rhei – alles fließt. Dieses Motto könnte sich die Telekom nicht nur wegen der links- und rechtsrheinischen Lage ihrer Firmenzentralen, sondern auch wegen der ständigen Umstrukturierungen geben.

Mit der Zuverlässigkeit eines Schweizer Uhrwerks wird beim Bonner Telekommunikationskonzern alle paar Monate eine neue Änderung der Firmenstruktur oder Firmennamen durchgeführt.

Die Mänover der ehemaligen Mammutbehörde sorgen zumindest dafür, dass Wirtschaftsjournalisten, Juristen und Bonner Umzugsunternehmen immer genug zu tun haben.

Wenn die ständigen Wechselspielchen allerdings nicht zu besserem Service und günstigeren Preisen für die Kunden führen, wird René Obermann auch mit der jetzt anstehenden Zusammenlegung von Festnetz- und Mobilfunk-Geschäft die latente Unzufriedenheit mit dem rosa Riesen aus Bonn nicht aufhalten können.

Smarte Werbung: Der T-Mobile-Dance

geschrieben von am 29. Januar 2009 um 17:33 geschrieben von am 29. Januar 2009 um 17:01

In Sachen Werbung macht dem Kommunkationsriesen T-Mobile so schnell keiner was vor: Ob mit Shooting-Star Paul Potts, rührseliger Weihnachtsstimmung oder tausenden Rosenblättern: Die Spots sind immer geschmackvoll und aufwändig produziert. Mit der neusten Kampagne, dem T-Mobile-Dance, übertreffen sich die Werbe-Strategen allerdings in puncto Aufwand nochmal selbst:

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O-Plus oder E-Zwei – das ist hier die Frage!

geschrieben von am 26. November 2008 um 17:39 geschrieben von am 26. November 2008 um 17:11

Also, noch deutlicher kann man es jawohl kaum noch machen:

“Würde O2 in Deutschland zum Verkauf stehen, dann würde der E-Plus-Mutterkonzern KPN eine solche Kaufoption prüfen”, sagte E-Plus-Chef Thorsten Dirks laut der Financial Times Deutschland auf einer Veranstaltung am Montagabend in Düsseldorf.

…lesen wir auf inside-handy.de. Besonders wenn es um Wettbewerber geht, sind Sätze im Konjunktiv besonders aussagekräftig – formulieren sie doch einen Wunsch in einer Art und Weise, durch die man den selbigen später gegebenenfalls wieder weit von sich weisen kann. E-Plus will O2 übernehmen, denn nur so kann man endlich als “richtiger” Spieler am deutschen Markt teilnehmen. Plötzlich wäre O-Plus oder E-Zwei (Sorry, aber ein englisches e-Two geht einem kaum über die Lippen) auf einer Augenhöhe zu T-Mobile und Vodafone. Und die E-Plus-Mutter KPN hätte ein dickes Standbein in einem der wichtigsten Mobilfunkmärkte der Welt und würde durch das o2 DSL-Geschäft zum “intergierten Telekommunikationsanbieter“.

Handy-TV: Das war´s dann wohl

geschrieben von am 20. Juni 2008 um 14:34 geschrieben von am 20. Juni 2008 um 14:06

LG HB620-TNeue Dienste haben es im deutschen Mobilfunkmarkt traditionell sehr schwer. Zwar haben es die Gerätehersteller inzwischen geschafft, neben der Telefon-Funktion auch MP3-Player und Kamera im Gerät zu etablieren, die Netzbetreiber konnten daraus jedoch bislang kein Kapital schlagen.

Der seit Jahren einzig erfolgreiche Datendienst ist und bleibt die Kurznachricht per SMS. Auch das hochgepriesene mobile Internet dümpelt noch vor sich hin. Egal ob MMS, Push-to-Talk oder mobile Downloaddienste – alles schien zum Scheitern verurteilt. Wie ein Silberstreif am Horizont im Kampf gegen sinkende Durchschnittsumsätze (ARPU) klammerte sich eine ganze Branche verzweifelt an ein Thema: Handy-TV. Doch spätestens seit heute ist klar: Wieder wird es ein Dienst, mit dem der Mobilfunknetzbetreiber kein Geld verdienen wird.

Dabei schien der Plan einfach und leicht umsetzbar – weil sowohl Hersteller wie Netzbetreiber zu profitieren glaubten. Denn zum Empfang der Handy-TV-Inhalte brauchen Nutzer zum einen ein DVB-H-taugliches, neues Endgerät, zum anderen die Freischaltung des Dienstes bei Ihrem Netzbetreiber. Also quasi wie ein Hosentaschen-Premiere zum Mitnehmen. Pay-TV immer und überall.

Der Apfel war noch nicht reif

geschrieben von am 13. Mai 2008 um 09:22 geschrieben von am 13. Mai 2008 um 09:05

Man muss schon sehr optimistisch sein oder kurz vor der Konzern-Hauptversammlung stehen, um die iPhone-Verkaufszahlen als Erfolg zu sehen. Auch wenn er es nicht offen zugeben kann: Telekom-Chef Rene Obermann dürfte das Bündnis mit Apple momentan mehr Sorgen als Freude bereiten, der verlockende Apfel war offenbar noch nicht reif für den europäischen Markt.

Kein UMTS, ein hoher Verkaufspreis und ein Akku, der sich nur vom Fachmann wechseln lässt, haben die Apple-Euphorie der Kunden in Europa im Gegensatz zu den USA deutlich abgekühlt.

Ein Kompromiss, der keiner ist

geschrieben von am 2. Mai 2008 um 14:29 geschrieben von am 2. Mai 2008 um 14:05

Mit der Ankündigung, alle Nokia-Geräte zu boykottieren, die den neuen Nokia-Online-Dienst “Ovi” unterstützen, hat Deutschlands Mobilfunkanbieter Nummer Eins, der rosa Riese T-Mobile, sich weit aus dem Fenster gelehnt und deutlich gemacht, dass man über den Ausflug Nokias in das Revier der Tarifanbieter extrem ungehalten nicht sehr erfreut war.

Wenn diesem heftigen Protest allerdings ein windelweicher Kompromiss folgt, kann man sich ein ganz gutes Bild von der (nur bedingt vorhandenen) Relevanz von T-Mobile für Nokia machen. Sobald der Blauwal Nokia auf der Suche nach neuen Geschäftsfeldern erst mal sein Maul geöffnet hat, stören die Bedenken anderer Ozeanbewohner den Branchenriesen nicht mehr.

Das Ende vom Lied: T-Mobile hat Ovi wie erwartet nicht verhindern können und muss sich jetzt mit der Konkurrenz arrangieren. Echtes, freies Web 2.0 für das Handy bietet allerdings keines der Portale. Man ist auf die Dienste beschränkt, die T-Mobile und Nokia einem vorgeben netterweise anbieten oder muss, wie public-beta.com es auf den Punkt bringt, warten bis Googles Android auf den Markt kommt.

David gegen Goliath

geschrieben von am 2. April 2008 um 17:37 geschrieben von am 2. April 2008 um 17:04

Dank der Deutschen Telekom, weiß mittlerweile jeder, dass Magenta eine Farbe ist. Früher nannte man es schlicht und einfach Pink. Ob man die Farbe im Logo der Deutschen Telekom nun Pink oder Magenta nennt, darüber kann man streiten. Das dachten sich auch die Damen und Herren in der Telekom Zentrale in Bonn und schrieben dem Betreiber der Internetseite EngadgetMobile.com einen „netten“ Brief, mit der Aufforderung Bitte, man möge die Farbe im Logo ändern, da diese Magenta ist und es zu Verwechslungen mit dem deutschen Telekommunikationsunternehmen kommen könnte.

Arreviderci, FreiPhone!

geschrieben von am 5. Dezember 2007 um 11:15 geschrieben von am 5. Dezember 2007 um 11:12

Das war ja eine kurze Freude: Gerade mal zwei Wochen gab es nun das iPhone ohne Netzsperre, und nun ist aller Voraussicht nach schon wieder Sense damit. inside-handy.de berichtet über das Urteil von Hamburg:

Nach dem Gerichtsbeschluss darf T-Mobile auch künftig das iPhone mit einem Zweijahresvertrag und der technischen Sperre für andere Netze anbieten.

Doch wer einmal genauer hinguckt, der merkt ganz schnell, dass sich hier weit mehr tut als ein einzelnes Handy an einen Anbieter zu binden. Die Konsequenzen dürften viel weitreichender sein als zunächst erwartet. Denn das Gericht hat ja nicht explizit das iPhone erwähnt, sondern vielmehr dem Geschäftsmodell Handy+Tarif als Spezialpaket zugestimmt. Und das dürfte bedeuten, dass demnächst auch andere Anbieter das Konzept kopieren: Statt Handys möglichst billig in den Markt zu werfen, um Kunden zum Vertragsabschluss zu bewegen, könnte man künftig exklusive Handys mit exklusiven Funktionen zu weit höheren Preisen als bisher üblich anbieten. Die Netzbetreiber würden ihre Subventionen sparen und den Herstellern erschlösse sich angesichts sinkender Handypreise eine neue Einnahmequelle.

Fragt sich nur, ob die Kunden das mitmachen. Immerhin gibt es das iPhone bereits in Frankreich frei für 749 Euro. Auch stellt sich die Frage, welche anderen Handys man denn nun noch so sehr hypen möchte, dass sie eine derartige Nachfrage erzeugen. Aber das überlassen wir denn mal den Herstellern.