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Na endlich: Handy-Pause im Kino

geschrieben von am 23. September 2011 um 13:34 geschrieben von am 23. September 2011 um 13:09

Neulich im Lichtspielhaus um die Ecke… Noch mehr als quatschende Nachbarn, stinkende Nachos, geschlürfte Cola und lärmendes Popcorn nerven im Kino klingelnde/summende/piepsende/quakende Handys. Ausgerechnet das Telekom-Unternehmen Orange hat jetzt einen Kino-Spot geschaltet, der Smartphoniacs zum Nachdenken inklusive Abschalten anregen soll.

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Fraglich allerdings, ob die Ironie des Spots von der Zielgruppe – hier anscheinend US-amerikanische Handynutzer im werberelevanten Alter – überhaupt verstanden wird. Die Wahrscheinlichkeit scheint eher hoch, dass sich die Mehrheit der Angesprochenen bereits auf die angekündigten “Phone Breaks” freut…

Guerilla-Marketing: Bild-Chef macht auf “Roaming-Opfer”

geschrieben von am 25. Juni 2010 um 14:14 geschrieben von am 25. Juni 2010 um 14:06

Der Chefredakteur der Bild-Zeitung, Kai Dieckmann, macht aus der Not eine Tugend. Für den eigenen Blog berichtete er aus Marokko und produzierte so durch versenden von Texten, Bildern und Videos schlappe 46.000 € Roamingkosten. Zwar wird den umtriebigen Journalisten diese Summe nicht gänzlich ruinieren, trotzdem schien ihn die Angelegenheit mächtig zu ärgern. Erst konfrontierte er Telekom-Chef Obermann auf einer Veranstaltung mit der Geschichte, jetzt nutzt er weitere Springer-Formate, um die Geschichte zu publizieren. Neuester Coup in diesem Musterbeispiel für Guerilla-Marketing: Ein Bericht auf Spiegel TV, der umgehend auf Youtube als Video bereit gestellt wurde:

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Frequenzauktion: Ende gut, alles gut

geschrieben von am 21. Mai 2010 um 16:15 geschrieben von am 21. Mai 2010 um 16:05

Der Hammer ist nach sechs langen Wochen  gefallen und der Bieterkampf um die neuen Mobilfunkfrequenzen endlich beendet.  Allerdings mit einer Enttäuschung: Die vier Mobilfunkanbieter Deutsche Telekom, Vodafone, O2 und E-Plus haben zwar um die Wette geboten, nach 224 Runden wurden jedoch nur rund 4,4 Milliarden Euro ausgegeben – und damit die Hälfte des erwarteten Betrages.  Peanuts im Vergleich zu der spektakulären UMTS-Auktion vor zehn Jahren, die gut 50 Milliarden Euro in die Staatskassen gespült hatte.

Telefon-Terror der Telekom-Typen

geschrieben von am 25. August 2009 um 16:55 geschrieben von am 25. August 2009 um 16:08

Neulich in der Warteschleife… Wehe dem, dessen Telefon-Anschluss eines Tages den Dienst verweigert. Dieser Artikel könnte auch unter dem Titel laufen: Wie es Kai Kiste in 14 Tagen mit der gesamten Telekommunikationsbranche aufgenommen hat und schließlich obsiegte…

Tag 1: Ab und zu muss man ja auch in Zeiten des Mobil-Zwangs mal über das Festnetz telefonieren. Doch was tun, wenn’s plötzlich nicht mehr geht? Kunde Kai Kiste hat eine Telefon- und Internet-Flatrate von Arcor, also flugs mal in Eschborn angerufen. Telefonnummer der Arcor-Kundenbetreuung steht ja in der Bedienungsanleitung der Arcor-Starterbox.

“Sie sprechen mit der Vodafone-Kundenbetreuung”, behauptet die nette Automatenstimme. Achja, Arcor heißt ja jetzt Vodafone. Hätte man wissen können. Der Automat belehrt, dass bei technischen Störungen nun doch eine andere Nummer gewählt werden muss. Also gut, wählen wir die Nummer der Vodafone-Störungsannahme. Ein weiterer Automat heißt uns herzlich willkommen und verlangt höflich die Eingabe der Kundennummer oder der Telefonnummer sowie des Geburtsdatums (Kommt jetzt etwa Schmuddelkram? Nein, doch nicht.)

Das Frollein vom Amt

Das Frollein vom Amt

Wenn´s mit Youtube nichts mehr wird, kauft Google eben Twitter

geschrieben von am 3. April 2009 um 16:06 geschrieben von am 3. April 2009 um 16:04

unbenannt-11Weil die Gema mehr Geld von Youtube will, sperrte Googles Videoportal kurzerhand alle Musikvideos in Deutschland. Die Frage ist, ob Google sich damit kein Eigentor geschossen hat. Denn geholfen wird damit eigentlich keinem. Die Künstler bekommen von Youtube nun erst einmal keine Tantiemen mehr und die Nutzer können nicht mehr auf das gesamte Repertoire an Filmen und Musikvideos zurückgreifen. Einzig die Konkurrenz freut das sicherlich.

Panta rhei beim rosa Riesen

geschrieben von am 26. Februar 2009 um 11:32 geschrieben von am 26. Februar 2009 um 11:02

Telekom LogosPanta rhei – alles fließt. Dieses Motto könnte sich die Telekom nicht nur wegen der links- und rechtsrheinischen Lage ihrer Firmenzentralen, sondern auch wegen der ständigen Umstrukturierungen geben.

Mit der Zuverlässigkeit eines Schweizer Uhrwerks wird beim Bonner Telekommunikationskonzern alle paar Monate eine neue Änderung der Firmenstruktur oder Firmennamen durchgeführt.

Die Mänover der ehemaligen Mammutbehörde sorgen zumindest dafür, dass Wirtschaftsjournalisten, Juristen und Bonner Umzugsunternehmen immer genug zu tun haben.

Wenn die ständigen Wechselspielchen allerdings nicht zu besserem Service und günstigeren Preisen für die Kunden führen, wird René Obermann auch mit der jetzt anstehenden Zusammenlegung von Festnetz- und Mobilfunk-Geschäft die latente Unzufriedenheit mit dem rosa Riesen aus Bonn nicht aufhalten können.

Besser spät, als nie

geschrieben von am 6. Juni 2008 um 12:17 geschrieben von am 6. Juni 2008 um 12:06

Schön, dass die gute alte Telekom manchmal noch so handelt, wie man sie jahrzehntelang kannte: Ein wenig schnarchig, aber wenn sie mal in Fahrt kommt mit brauchbaren Ergebnissen. Ein knappes Jahr nachdem man sich wegen der Discountmarke Congstar vom Konkurrenten Simyo als “Klonstar” auf die Schippe nehmen lassen musste, kommt nun der T-Konter:

Das Wortspiel mit Simyo/Simklo und die Idee, die alte Simkarte ins Klo zu pfeffern, sind wirklich gut gelungen. Schade nur, dass die Kreativabteilung der Telekom dafür so lange gebraucht hat. Könnte natürlich sein, dass der Vorschlag auf dem Dienstweg oder in irgendeiner Warteschleife verschwunden ist. Soll ja schon mal passieren…

Ausgerechnet Maybrit

geschrieben von am 5. Juni 2008 um 12:19 geschrieben von am 5. Juni 2008 um 12:06

Na endlich! Nachdem sich die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF, das Informations-Bollwerk des deutschen Fernsehens, bislang mit Sendungen zum Thema Telekom-Spitzelaffäre zurückgehalten haben, gibt es nun einen Lichtblick am Horizont.

MAybrit Illner

Nachdem bei Anne Will zum x-ten mal die Linkspartei Thema war und bei Frank Plasbergs “Hart aber Fair” über die Topmodel-Gesellschaft palavert wurde, nimmt sich nun endlich eine Talkrunde aus der ersten Reihe dem Top-Thema der letzten anderthalb Wochen an.

David gegen Goliath

geschrieben von am 2. April 2008 um 17:37 geschrieben von am 2. April 2008 um 17:04

Dank der Deutschen Telekom, weiß mittlerweile jeder, dass Magenta eine Farbe ist. Früher nannte man es schlicht und einfach Pink. Ob man die Farbe im Logo der Deutschen Telekom nun Pink oder Magenta nennt, darüber kann man streiten. Das dachten sich auch die Damen und Herren in der Telekom Zentrale in Bonn und schrieben dem Betreiber der Internetseite EngadgetMobile.com einen „netten“ Brief, mit der Aufforderung Bitte, man möge die Farbe im Logo ändern, da diese Magenta ist und es zu Verwechslungen mit dem deutschen Telekommunikationsunternehmen kommen könnte.

Berlin: SPD will kostenlose Hotspots in der U-Bahn

geschrieben von am 8. Januar 2008 um 11:25 geschrieben von am 8. Januar 2008 um 11:01

Toll, was? Wie innovativ man wieder in unserem verarmten Landflucht-Ziel Nummer 1 für Hartz4-Empfänger unserer Hauptstadt ist: Die Berliner SPD hätte gerne ein kostenloses WLAN für alle Menschen in Berlin, wie der Spiegel berichtet:

Drahtloser Internetzugang soll Berlin für Touristen und Investoren attraktiver machen. Zumindest die SPD ist von dieser Idee ganz begeistert.

Kann man auch verstehen, doch meiner Ansicht nach geht das noch nicht weit genug. Denn hier ist ein Potential, das völlig brach liegt und doch drei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann. Warum macht man das nicht von Staatsseite aus und gleich bundesweit? Die Vorteile liegen auf der Hand:

  1. Frau Merkel erzählt der ganzen Welt was vom Innovationsstandort Deutschland (nachdem man ihr erklärt hat, was WLAN ist), schließlich ist sie ja auch lieber im Ausland als hier
  2. Den Auftrag erhält der Staatsbetrieb Telekom, der sich damit automatisch aller Mitbewerber entledigt und Marktführer bleibt
  3. Im Hintergrund haben nun die Schäuble-Truppen einen viel einfacheren Zugriff auf die Emails, da sie nicht mehr bei hunderten Providern anfragen müssen, sondern den kompletten Traffic belauschen können.

Immerhin kommt der Initiator dann doch noch zu Einsicht:

“Wir geben erst mal die Idee vor”, sagt der SPD-Mann. “Schließlich sind wir eine Partei und keine Internetfirma.”Â