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Dreiste iPhone-Kopie im Kinderzimmer

geschrieben von am 16. Juni 2011 um 13:01 geschrieben von am 16. Juni 2011 um 13:06

Es ist noch gar nicht lange her, da reichte der iPhone-Hersteller Apple eine Klage gegen den größten Konkurrenten Samsung ein. Laut Apple habe Samsung das Design des iPhone 3GS kopiert sich vom Design des iPhone 3GS inspirieren lassen. Wie die Sachen zwischen Apple und Samsung ausgeht, werden wir wohl erst in einigen Monaten erfahren. Die US-Gerichte sind gerade hoffnungslos überfordert. Patentklagen, Kopiervorwürfe oder Lizenzverletzungen sind in den letzten Monaten an der Tagesordnung. Jeder Mobiltelefon-Hersteller der was auf sich hält, verklagt die Konkurrenten. Ob Neid, Missgunst oder simple Profilneurosen hierbei eine Rolle spielen, sei einmal dahin gestellt. In der Tat sehen sich einige Modelle verdammt ähnlich. Doch wer hat es erfunden und wer bei wem kopiert? Die Frage ist wohl ebenso schwer zu beantworten, wie die Frage was zu erst da war: das Huhn oder das Ei. Aber nicht nur Branchenintern adaptiert man gerne erfolgreiche Konzepte.  Auch in heimischen Kinderzimmern findet man dreiste Plagiate.

Telefon-Terror der Telekom-Typen

geschrieben von am 25. August 2009 um 16:55 geschrieben von am 25. August 2009 um 16:08

Neulich in der Warteschleife… Wehe dem, dessen Telefon-Anschluss eines Tages den Dienst verweigert. Dieser Artikel könnte auch unter dem Titel laufen: Wie es Kai Kiste in 14 Tagen mit der gesamten Telekommunikationsbranche aufgenommen hat und schließlich obsiegte…

Tag 1: Ab und zu muss man ja auch in Zeiten des Mobil-Zwangs mal über das Festnetz telefonieren. Doch was tun, wenn’s plötzlich nicht mehr geht? Kunde Kai Kiste hat eine Telefon- und Internet-Flatrate von Arcor, also flugs mal in Eschborn angerufen. Telefonnummer der Arcor-Kundenbetreuung steht ja in der Bedienungsanleitung der Arcor-Starterbox.

“Sie sprechen mit der Vodafone-Kundenbetreuung”, behauptet die nette Automatenstimme. Achja, Arcor heißt ja jetzt Vodafone. Hätte man wissen können. Der Automat belehrt, dass bei technischen Störungen nun doch eine andere Nummer gewählt werden muss. Also gut, wählen wir die Nummer der Vodafone-Störungsannahme. Ein weiterer Automat heißt uns herzlich willkommen und verlangt höflich die Eingabe der Kundennummer oder der Telefonnummer sowie des Geburtsdatums (Kommt jetzt etwa Schmuddelkram? Nein, doch nicht.)

Das Frollein vom Amt

Das Frollein vom Amt

Arreviderci, FreiPhone!

geschrieben von am 5. Dezember 2007 um 11:15 geschrieben von am 5. Dezember 2007 um 11:12

Das war ja eine kurze Freude: Gerade mal zwei Wochen gab es nun das iPhone ohne Netzsperre, und nun ist aller Voraussicht nach schon wieder Sense damit. inside-handy.de berichtet über das Urteil von Hamburg:

Nach dem Gerichtsbeschluss darf T-Mobile auch künftig das iPhone mit einem Zweijahresvertrag und der technischen Sperre für andere Netze anbieten.

Doch wer einmal genauer hinguckt, der merkt ganz schnell, dass sich hier weit mehr tut als ein einzelnes Handy an einen Anbieter zu binden. Die Konsequenzen dürften viel weitreichender sein als zunächst erwartet. Denn das Gericht hat ja nicht explizit das iPhone erwähnt, sondern vielmehr dem Geschäftsmodell Handy+Tarif als Spezialpaket zugestimmt. Und das dürfte bedeuten, dass demnächst auch andere Anbieter das Konzept kopieren: Statt Handys möglichst billig in den Markt zu werfen, um Kunden zum Vertragsabschluss zu bewegen, könnte man künftig exklusive Handys mit exklusiven Funktionen zu weit höheren Preisen als bisher üblich anbieten. Die Netzbetreiber würden ihre Subventionen sparen und den Herstellern erschlösse sich angesichts sinkender Handypreise eine neue Einnahmequelle.

Fragt sich nur, ob die Kunden das mitmachen. Immerhin gibt es das iPhone bereits in Frankreich frei für 749 Euro. Auch stellt sich die Frage, welche anderen Handys man denn nun noch so sehr hypen möchte, dass sie eine derartige Nachfrage erzeugen. Aber das überlassen wir denn mal den Herstellern.

o2-Hotline: Bitte nicht anrufen!

geschrieben von am 31. Oktober 2007 um 09:18 geschrieben von am 31. Oktober 2007 um 09:10

Ja, nun hat es mich auch erwischt. Da liest man immer wieder davon, Hotlines würden dem Angerufenen am Telefon jedes Wort im Munde umdrehen, und nun das: Ich bin Opfer eines Callcenter-Agents geworden. Und zwar nicht bei der Süddeutschen Klassenlotterie (die entweder meinen Kontoauszug kennen oder aber meine Nummer immer wieder erwürfeln) oder von Tele2, die ja so ungefähr täglich eine Abmahnung dafür bekommen würden. Nein, es war o2 Germany. Und das schlimmste: Ich habe selbst angerufen. Dass aber o2 inzwischen ebenso verzweifelt ist, seine Kunden zu halten, wie “kleinere” Firmen, dürfte ein Zeichen dafür sein, dass es mit “can do” nicht mehr weit her ist, dafür aber nur noch der Shareholder-Value zählt.

SAP: Die können alles – außer Hochdeutsch

geschrieben von am 2. August 2007 um 11:09 geschrieben von am 2. August 2007 um 11:08

Wer schon immer mehr über die Kunst erfahren wollte, wie man mit vielen Worten möglichst wenig sagt, der sollte über eine Karriere beim Software-Hersteller SAP nachdenken. Zumindest hilft das folgende “Unternehmensvideo“….

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