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Telefon-Terror der Telekom-Typen

geschrieben von am 25. August 2009 um 16:55 geschrieben von am 25. August 2009 um 16:08

Neulich in der Warteschleife… Wehe dem, dessen Telefon-Anschluss eines Tages den Dienst verweigert. Dieser Artikel könnte auch unter dem Titel laufen: Wie es Kai Kiste in 14 Tagen mit der gesamten Telekommunikationsbranche aufgenommen hat und schließlich obsiegte…

Tag 1: Ab und zu muss man ja auch in Zeiten des Mobil-Zwangs mal über das Festnetz telefonieren. Doch was tun, wenn’s plötzlich nicht mehr geht? Kunde Kai Kiste hat eine Telefon- und Internet-Flatrate von Arcor, also flugs mal in Eschborn angerufen. Telefonnummer der Arcor-Kundenbetreuung steht ja in der Bedienungsanleitung der Arcor-Starterbox.

“Sie sprechen mit der Vodafone-Kundenbetreuung”, behauptet die nette Automatenstimme. Achja, Arcor heißt ja jetzt Vodafone. Hätte man wissen können. Der Automat belehrt, dass bei technischen Störungen nun doch eine andere Nummer gewählt werden muss. Also gut, wählen wir die Nummer der Vodafone-Störungsannahme. Ein weiterer Automat heißt uns herzlich willkommen und verlangt höflich die Eingabe der Kundennummer oder der Telefonnummer sowie des Geburtsdatums (Kommt jetzt etwa Schmuddelkram? Nein, doch nicht.)

Das Frollein vom Amt

Das Frollein vom Amt

coffee to go

geschrieben von am 6. November 2008 um 12:06 geschrieben von am 6. November 2008 um 12:11

Was gehört heutzutage in ein Handy, damit es zu etwas besonderem wird? HSDPA, Wlan, GPS, ein Touchscreen, einen flotten Browser, ein TV-Empfänger, ein außergewöhnliches Design? Hab ich was vergessen?

„Wenn das Handy jetzt noch Kaffee kochen könnte, würde ich es mir kaufen.“

Diesen Satz hat vielleicht jeder schon einmal gesagt oder gehört. Doch die Zeiten, in denen dies nur Wunschdenken war, scheinen vorbei zu sein. Es ist da, das Handy für den Kaffee zwischendurch oder sollte man lieber sagen, die Kaffeemaschine zum Plaudern?

Mit dem PC zu Starkbucks

geschrieben von am 1. März 2008 um 13:10 geschrieben von am 1. März 2008 um 13:03

Starbucks hat vornehmlich in der USA neben ziemlich teurem Kaffee mit illustren Namen (Ein Hoch auf den Eurokurs, dass das Zeug inzwischen zumindest dort erschwinglich ist) zwei tolle Dinge: Kostenloses WLAN und anscheinend auch kostenlosen Strom. Das haben sich drei Aktionskünstler von ImproEverywhere zunutze gemacht und gleich mächtig aufgetrumpft: Mit eigenen PCs sind die in die Kaffeehäuser gezogen und machten den Laptopnutzern richtig Konkurrenz:

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Berlin: SPD will kostenlose Hotspots in der U-Bahn

geschrieben von am 8. Januar 2008 um 11:25 geschrieben von am 8. Januar 2008 um 11:01

Toll, was? Wie innovativ man wieder in unserem verarmten Landflucht-Ziel Nummer 1 für Hartz4-Empfänger unserer Hauptstadt ist: Die Berliner SPD hätte gerne ein kostenloses WLAN für alle Menschen in Berlin, wie der Spiegel berichtet:

Drahtloser Internetzugang soll Berlin für Touristen und Investoren attraktiver machen. Zumindest die SPD ist von dieser Idee ganz begeistert.

Kann man auch verstehen, doch meiner Ansicht nach geht das noch nicht weit genug. Denn hier ist ein Potential, das völlig brach liegt und doch drei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann. Warum macht man das nicht von Staatsseite aus und gleich bundesweit? Die Vorteile liegen auf der Hand:

  1. Frau Merkel erzählt der ganzen Welt was vom Innovationsstandort Deutschland (nachdem man ihr erklärt hat, was WLAN ist), schließlich ist sie ja auch lieber im Ausland als hier
  2. Den Auftrag erhält der Staatsbetrieb Telekom, der sich damit automatisch aller Mitbewerber entledigt und Marktführer bleibt
  3. Im Hintergrund haben nun die Schäuble-Truppen einen viel einfacheren Zugriff auf die Emails, da sie nicht mehr bei hunderten Providern anfragen müssen, sondern den kompletten Traffic belauschen können.

Immerhin kommt der Initiator dann doch noch zu Einsicht:

“Wir geben erst mal die Idee vor”, sagt der SPD-Mann. “Schließlich sind wir eine Partei und keine Internetfirma.” 

Gehacktes WLAN: Recht und Gerechtigkeit

geschrieben von am 20. Juni 2007 um 16:47 geschrieben von am 20. Juni 2007 um 16:06

JustiziaDa denkt man sich nichts böses und bucht ganz unbedarft eine Urlaubsreise. Die Reisetasche wird gepackt, der Kühlschrank geleert und eben noch schnell der Briefkastenschlüssel bei der Nachbarin abgegeben. Ein Szenario, dass sich alljährlich tausende mal in Deutschland abspielt.

Offenbar scheint das heutzutage aber nicht mehr genug zu sein. So wurde unlängst ein unbekannter Mann vom Landgericht Frankfurt am Main verurteilt, über dessen Internetzugang ein Filesharing-Delikt verübt wurde, obwohl dieser nachweislich im Urlaub war und seine beiden Computer ausgeschaltet hatte.