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Talkgreener: Und alles wird gut!


TalknochgreenerJa, das musste ja eines Tages so kommen. Immerhin ist schon seit geraumer Zeit klar, dass man nicht mehr das eine Angebot für alle, sondern genau auf Kundenwünsche zugeschnittene Spezialpakete an den Mann bringen muss. Sagt das Marketing. Das hat sogar mal Recht, und entdeckt seit mehreren Jahren eine Zielgruppe nach der anderen. In einer Zeit, in der sogar Lidl Ökoprodukte im Regal hat, musste ja nun auch ein Handynetzanbieter auf die ökologische Schiene setzen: Talkgreener ist da.

Talkgreener macht eigentlich das, was die anderen schon lange tun: SIM-Karten anbieten, und für das Telefonieren Geld verlangen. Außerdem sammelt Talkgreener Althandys, und das ab Montag in allen deutschen Haushalten. Auch nicht gerade neu, wobei man bei T-Mobile und Vodafone oder auch Handy4help, die OKÖLOG Althandysammlung. Vermutlich gibt es noch viel viel mehr, aber das Prinzip hätten wir damit ja erfasst. Immerhin sind alte Handys echter Sondermüll, und sollten sowieso gesondert entsorgt werden.
Neu ist bei Talkgreener aber die Komponente, die darüber hinaus geht: Für jeden Neukunden pflanzt Talkgreener einen Baum in Borneo, und fünf Prozent vom Umsatz gehen in ein soziales oder ökologisches Projekt nach Wahl des Kunden. Das dürfte sich gerade für die Kunden lohnen, die meist zu faul sind, immer mal etwas Geld für den guten Zweck zu überweisen, und sich danach mit einem schlechten Gewissen herumplagen. Das findet der Autor schon einmal sehr gut. Normalerweise vergisst man das Gut-Sein ja immer wieder kurz nachdem man daran gedacht hat. Daher: Hört auf, Euch über 3 Cent zuviel an Minutenpreisen zu beschweren! Oder was tut ihr so für die Umwelt?

Bildquelle: Talkgreener

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