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Warum T-One nie erfolgreich werden konnte


T-OneJa, schon die Überschrift klingt nach einem “Wir haben es schon immer gewusst!”. Stimmt. Haben wir auch. Wir haben es auch jedem gesagt, der uns damals gefragt hat, nur hatten wir damals noch kein inside-blog, also holen wir nun nur schriftlich nach, was wir damals mündlich verbreitet haben: T-One war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Gegen einen Erfolg sprachen eine Menge gute Gründe, die auch nicht wirklich überraschend waren. Und daher soll sich nun auch keiner wundern, dass es nicht mehr da ist. Wir haben die wichtigsten drei Argumente zusammengestellt.


1. Das Ding ist kein richtiges Handy. Bitte, es ist eckig, es hat alle Tasten, es hat ein Display. Im technischen Sinne ist es natürlich ein Handy, aber es sieht einfach nicht so aus wie ein Handy. Wer mit einem T-One herumläuft, der macht eher den Eindruck, als würde er mit seinem DECT-Telefon spazieren gehen. Ohne Auswahl und verschiedene Designs kann es kein Erfolg geben, schließlich wollen gerade Handykunden ihre spezielle Lösung, und kein Eines-für-Alle-Handy.

2. Es hat schon einmal nicht geklappt. Wir haben das ganze Experiment schon einmal gesehen, und zwar im Jahr 1998. Gut, damals war es kein fortschrittliches WLAN, sondern nur DECT, aber die Fehler waren die gleichen: Hässliche Endgeräte, unzuverlässige Technik, wenig Auswahl. ISDN mobil, wie der großartige Fehlschuss hieß, fand kaum Kunden, hatte sich doch schnell herumgesprochen, dass die Akkus der Geräte nur wenige Stunden hielten.

3. Homezones sind einfacher. Ob nun bei o2, T-Mobile oder aber Vodafone: Eine Homezone ist schlicht praktischer als das Angebot mit WLAN. Zum einen ist sie schlicht größer, in vielen Fällen mehrere Kilometer, zum anderen sind hier die Tarife auch inzwischen viel attraktiver. Flatrate ins Festnetz? Kann auch das Handy, dafür braucht man kein WLAN.

Also, nichts gegen die Idee, aber sie war eher so eine Art “GroWiAn“, ein Bauwerk, dass nur demonstrieren konnte, dass es nicht funktioniert. Dabei spricht im Prinzip nichts gegen dagegen: Mit aktuellen WLAN-Handys könnte der Anbieter schnell ein Angebot stricken, dass sowohl günstig als auch cool ist, beispielsweise eine Flat an allen T-Com-Hotspots. Aber das wäre dann wohl etwas zu innovativ.

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4 Kommentare zu “Warum T-One nie erfolgreich werden konnte”

  1. Charles:

    Yep, die werden es eh nie lernen. Spannend wird es wenn der Oberkomiker, äähhh Oberman, seine 50.000 entlassen, bzw. ’aufgefangen’ hat. Geht’s eigentlich noch weiter unter?

    :schöntachnoch:

  2. Martinus:

    Dank, für die Analyse. Meine sieht anders aus. Ein WLAN-Mobiltelefon mit 032-Rufnummer, in keiner Festnetzflaterate enthalten, zu wenig Hotspot, keine gute Idee, wenn man 8 Jahre die Homezone von O2 kennt.
    Meine Lösung heißt zur Zeit. Mobiltelefon mit Kamera und PDA-Funktion zum Abgleich mit meinem Rechnerdaten: Adressen, Termin, Aufgaben etc.. Nokia 770 mit Fon.com Mitgliedschaft und z.Zt. ca. 120.000 Hotspots weltweit für Internet, Mail, Newsreader, VoIP mit Gizmo, extra Navigation etc..
    Und drittens ein WLAN-SMC-Skype-Telefon mit dem ich an allen Hotspots telefonieren kann. Leider verlangt Skype jetzt 4,5Cent-Einwahlgebühr ins deutsche Festnetz, was ein ähnlicher Kundenkiller ist, wie die 032-Nummer bei T-One.
    Fon aus Spanien ist zwar ein Chaosverein, aber doch Wert ihn auszuprobieren, wenn das mit den Mobilfunkprovider nicht klappt.

  3. Ted Erskin:

    Der magentafarbene Riese hat es, wie sooft in den vergangenen Jahren, wieder einmal fertig gebracht seine Kunden zu missachten.
    Warum sollte ich mir ein überaus gutes Handy zulegen, das auch WLAN beherrscht um es dann nicht benutzen zu können und dafür einen total überholten Kasten benutzen zu müssen?
    T-COM und T-Mobile sollten lieber intelligentere Flatrates entwickeln und diese auf den Markt bringen. Die die bereits vorhandenen technischen Möglichkeiten gestatten. Dann und nur dann könnte der magentafarbene Riese wieder Kunden gewinnen und nicht nur verlieren.
    Wer den Markt mit seinen vorhandenen Angeboten missachtet und seine eigenen Kunden mit Füssen tritt, der sollte sich nicht wundern, wenn er in dem Schlamassel erwacht, in dem sich “das” Telekommunikations Unternehmen Deutschlands befindet.

  4. Daniel Ziegler:

    “T-COM und T-Mobile sollten lieber intelligentere Flatrates entwickeln und diese auf den Markt bringen. Die die bereits vorhandenen technischen Möglichkeiten gestatten.”

    tja herr erskin damit vertreten sie aber wieder nicht die meinung der inside’ler, denn flatrates sind ja auch böse, schade keine sympathie für sie

    die angegebenen gründe sind meiner ansicht nach auch völliger bullshiiiiit

    einzig die völlige überkompliziertheit die sogar die shop mitarbeiter überforderte tötete das produkt t-one, zurecht, da stimme ich mit ein

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