Weg mit der GEZ
Mittlerweile ist es über 30 Jahre her, dass die ungeliebte Gebühreneinzugszentrale (GEZ) erstmals den monatlichen Beitrag für TV- und Radioprogramm von den Gerätebesitzern eingetrieben hat. Die Behörde steht seit ihrer Gründung in der Kritik, es bilden sich Boykott-Netzwerke und mit dem Eintritt ins Internet-Zeitalter auch ganze Foren, die sich der Umgehung der Gebühr widmen. Mit mehr oder weniger lustigen Filmchen versucht die GEZ uns alle daher von ihrer Sinnhaftigkeit zu überzeugen und zur Zahlung des Monatsbeitrags zu bringen:
Nun versuchen die Ministerpräsidenten der Länder es mit einem neuen Kniff, um mehr Geld in die Kassen des öffentlich-rechtlichen Systems zu spülen. Der Spiegel schreibt dazu in seiner Onlineausgabe: “Auch wer keinen Fernseher besitzt, könnte künftig verpflichtet werden, GEZ-Gebühren zu zahlen. So sieht es ein Entwurf vor, den die Ministerpräsidenten der Länder derzeit prüfen. Zudem müsste, wer von den Gebühren befreit werden will, künftig eidesstattlich erklären, keinen Fernseher zu haben.”
So weit – so schlecht. Das ganze System würde noch bürokratischer, die Abrechnung nach Geräten ist außerdem ein Relikt aus der Zeit, als zum Rundfunkempfang ein Radio und ein Fernseher bereit stand. Heutzutage findet die Mediennutzung deutlich vielseitiger statt, das Festhalten an der guten alten Gebühr ist weder für das öffentlich-rechtliche Mediensystem, noch für die Nutzer ein Gewinn. Die GEZ und die nach ihr benannte Gebühr gehören daher abgeschafft.
Da der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Zukunft jedoch weiterhin Geld außerhalb der Werbung benötigt und ARD, ZDF und Co. eine wichtige Säule unseres Mediensystems sind, sollte man zur Finanzierung dieses Angebots eine Medienabgabe einführen, die jeder einkommenspflichtige Bürger und jedes Unternehmen leisten muss. Die Höhe der Abgabe sollte sich dabei nach dem Einkommen oder den Umsätzen des Betriebs richten. Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist genau wie staatliche Opern, Theater und Orchester ein wichtiger Beitrag für unsere Gesellschaft, den wir als Bürger – unabhängig von der individuellen Nutzung – subventionieren sollten.
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Dezember 11th, 2009 at 18:07
“Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist genau wie staatliche Opern, Theater und Orchester ein wichtiger Beitrag für unsere Gesellschaft, den wir als Bürger – unabhängig von der individuellen Nutzung – subventionieren sollten.”
Habe selten einen solchen Schwachsinn gelesen.
Warum sollte es für mich als “Nichtinteressent” von Opern usw. wichtig sein den Mist auch noch zu finanzieren.
Ich denke, über die Jahre wurde über den Einzug der GEZ-Gebühren genug Geld von mir genappt ohne dass ich auch nur den winzigsten Nutzen davon hatte.
Meine Abmeldung liegt der GEZ schon vor.
Und ich kann nur hoffen, dass es mir sehr sehr viele Menschen nachmachen werden.
Wo keine Akzeptanz durch die Bevölkerung vorherrscht kann auch nicht auf fragwürdige Weise Geld geschnitten werden.
Die Menschen haben bisher nur nicht kapiert bzw. vergessen, dass immernoch WIR das Volk sind und eben geschlossen gegen solcherlei Abzocke vorzugehen haben wenn wir es nicht wünschen verarscht zu werden.
Aber nein, heulen is ja einfacher und nix tun..
Dezember 17th, 2009 at 15:57
ja das stimmt, aber aber irgendwie muss sich das alles ja auch finazieren
Januar 27th, 2010 at 14:37
@FitnessFan
Klar muss sihc das irgendwie finanzieren.
Aber dann doch bitte so wie es üblich ist.
Entweder müssen die Öffentlich Rechtlichen halt dann Werbung ausstrahlen unm sich zu finanzieren oder es muss halt einfach n PaiTVSender werden für den die Leute die es sehen wollen dann auch bereitwillig zahlen.
Aber ich als NichtÖffentlichrechtlicher-Anhänger und Zuschauer mag mir nicht wirklich Kosten auferlegen lassen welche für mich keinen Mehrwert beinhalten. Nur weil eben der mittlerweile greise Anteil der Bevölkerung der Meinung ist, es wäre wichtig einen werbefreien Oldiesender zu haben.
Und machen wir uns nix vor.
Die besten Sendungen die da liefen wurden abgesetzt.
Also was Soll der Mist noch?
Ich hoffe, dass alle die es wie ich sehen sich in sozialem Ungehörsam üben werden und der GEZ bzw. dem Staat somit Ihre Meinung überbringen.