Wenn´s mit Youtube nichts mehr wird, kauft Google eben Twitter
Weil die Gema mehr Geld von Youtube will, sperrte Googles Videoportal kurzerhand alle Musikvideos in Deutschland. Die Frage ist, ob Google sich damit kein Eigentor geschossen hat. Denn geholfen wird damit eigentlich keinem. Die Künstler bekommen von Youtube nun erst einmal keine Tantiemen mehr und die Nutzer können nicht mehr auf das gesamte Repertoire an Filmen und Musikvideos zurückgreifen. Einzig die Konkurrenz freut das sicherlich.
Gema-Streit freut die Konkurrenz
Die Deutsche Telekom hat beispielsweise auf ihrer Online-Videothek einen neuen Bereich mit kostenlosen Inhalten gestartet. Zu Beginn stehen in “Videoload free” schon mehr als 600 Film- und Serientitel zum Abruf bereit – darunter auch Musikclips und Konzertmitschnitte. Während der Gratis-Ableger der Telekom also seinen werbefinanzierten Video-on-Demand-Dienst vorantreibt, streitet Youtube weiterhin fleißig mit der Gema.
Gerücht: Google kauft Twitter
Aber Google hat natürlich noch ein Ass im Ärmel: Wenn es mit Youtube nichts mehr wird, dann eben mit Twitter. Denn Gerüchten zufolge will der Internetriese das angesagte News-Netz kaufen und sich das Gezwitscher sogar mehr als 250 Millionen Dollar kosten lassen.
Interessante Beiträge:
- Googles Attacke auf Twitter und Facebook
- Guerilla-Marketing: Bild-Chef macht auf “Roaming-Opfer”
- Gema gegen YouTube: Kampf der Generationen
- Hochzeit 2.0: Twittern vorm Altar
- Nicht ohne mein Handy


Mai 15th, 2009 at 12:37
Ja und wenn die Krake jetzt auch noch Twitter kauft, Gute Nacht!
Ist doch gerade der Sinn, von Twitter und Co., dass man sich ein wenig unabhängiger von Google macht und auch eben auf anderen Wegen gefunden als nur übers “Googlen” gefunden wird. Aber das hat sich dann ja wohl auch erledigt…