Wie, Hitachi? Nur ein Terabyte auf der Festplatte?
Wenn ich ganz ehrlich bin: Überrascht hat mich eigentlich, dass diese Plattengröße erst jetzt auf dem Markt ist. Hitachi hat die Ein-Terabyte-Festplatte in 3,5-Zoll-Größe fertig, und macht gleich zu Beginn etwas ungewöhnliches: Die Japaner bieten sie zunächst im Consumer-Markt an, weil dieser die Kapazität eher benötige als der Profi-Markt. Teuer ist sie daher auch nicht: Die Hitachi Deskstar 7K1000 kommt zu einem Einführungspreis von 399 Dollar – das entspricht 40 Cent pro Gigabyte. Wie viel das nachher in Euro sind, kann ich leider nur orakeln.
Das ist übrigens gar kein Terabyte, wenn man mal den Besserwisser rauslässt ordentlich nachrechnet: Hitachi rechnet 1000 Bit in ein Byte um, also hat die Platte eigentlich nur 930 Gigabyte Größe. Immer noch ganz ordentlich, um die Videothek zuhause zu archivieren. Aber eben 70 Gigabyte zu wenig. Und dann stellt sich mal die Gegenfrage: Reicht das wirklich? Immerhin wurde gerade die 50-Gigabyte-HD-DVD präsentiert, und der freundliche Raubkopierer von nebenan (und der ist wohl ein Adressat der Harddisk) dürfte sich mit gerade einmal 20 Filmen auf der Platte kaum zufrieden zeigen.
Bildquelle: HitachiÂ
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Januar 17th, 2007 at 14:10
“Hitachi rechnet 1000 Bit in ein Byte um”… Ohne besserwisserisch sein zu wollen: Eigentlich rechnet Hitachi 1000 Byte in 1kByte um. Denn: 8Bit = 1Byte; 1024Byte=1kByte; 1024kByte=1MByte usw…
Januar 19th, 2007 at 19:27
[...] Ich sehe schon die Notwendigkeit, immer mehr Platz anzubieten. Zumindest zum Teil. Ein Terabyte ist für eine Festplatte sehr nett, aber bestimmt auch irgendwann voll. Wenn den HD-DVDs offiziell geknackt sind. Nur: Was für Medien wollen wir darauf eigentlich speichern? Immerhin verändern sich die meisten Dateiformate gerade nicht, und die Speichermedien ändern sich derzeit andauernd. Werfen wir doch einmal einen Blick auf die momentanen Dateigrößen und die Relevanz für größere Speichermedien in Scheibenform: [...]