Windows Vista ohne HD-DVD und Blu-Ray?
“The Wow starts now” – das versprechen derzeit die Taxis in Las Vegas, findet doch da gerade die CES statt, die vermutlich größte Technikshow der Welt nach der CeBit. Da aber dort alles ein wenig amerikanischer zugeht, darf auch mal wieder mit Superlativen gespielt werden. So soll man am besten gleich seine DVDs der Wohlfahrt spenden, und Bill Gates will Oma die Multimedia-Tapete an die Wand kleben. Der hat aber wohl derzeit andere sorgen, bzw. sein Kumpel Ballmer: Vista dürfte wohl nicht immer HD-DVD-kompatibel sein, Blu-Rays machen wohl genauso Probleme. Das neue System steht wohl unter keinem guten Stern.
Also, was genau ist los? Wie de.internet.com berichtet, können PCs mit digitaler Monitorschnittstelle, die leider kein HDCP haben, wohl auch keine HD-Medien abspielen. Leider werden wohl ausschließlich PCs ohne HDCP ausgeliefert. Also gibt es mal wieder zwei Lösungen: Entweder man kauft auch gleich eine neue Grafikkarte, was Vista einmal mehr noch teurer macht (was hat man eigentlich davon?), oder aber man macht mit dem weiter, was man schon hat. Sollte wohl noch ein Weilchen reichen.
Immerhin kann man das auch von der anderen Seite betrachten: Bislang haben nur diejenigen massive Probleme, die versuchten, Office-2007-Dokumente auf ihren “normalen” Computern zu öffnen. Jetzt bekommen es mal die Erst-Vista-Nutzer ab. Das Update ist zwar vermutlich so sinnlos wie die meisten vorangegangenen, aber das hält doch den Otto Normaluser nicht davon ab, sich so etwas auf die Festplatte zu packen. Es war halt schon immer etwas exklusiver, bei Microsoft zu den ersten zu gehören.
Zu Vista und DRM gibt es übrigens hier eine gute Übersicht.
Bildquelle: Mircosoft, inside-digital; Fotomontage: hhÂ
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